Die Staatssekretärin für Klimaschutz und Umwelt, Britta Behrendt, betonte zur Eröffnung in ihrem Grußwort: „Diese maßgeschneiderte und umsetzungsorientierte Strategie für unsere Stadt ist notwendig, um den Herausforderungen der Urbanisierung und des Klimawandels zu begegnen und das ökologische Gleichgewicht zu bewahren. Dafür sind konkrete Ziele und Maßnahmen in insgesamt 19 Handlungsfeldern vorgesehen, die unser urbanes Umfeld noch lebenswerter, artenreicher und klimaresilienter gestalten können. Denn: Die Natur in der Stadt ist weit mehr als nur grün. Sie trägt zur Verbesserung unserer Lebensqualität bei, fördert die Gesundheit, schützt das Klima und schafft Raum für Erholung und Biodiversität.“
Zu den Gästen und Protagonisten der Veranstaltung zählten u.a. der Abteilungsleiter Naturschutz des Bundesumweltministeriums, Dr. Jochen Gebauer, sowie der Direktor des Botanischen Gartens, Prof. Dr. Thomas Borsch und der Geschäftsführer der Stiftung Naturschutz, Stefan Richter. In Arbeitsgruppen diskutierten die Teilnehmer zu sechs konkreten Themenbereichen der Strategie. Dabei ging es um mögliche Umsetzungen und Hindernisse, Herausforderungen und Lösungsansätze.
Bereits 2012 hatte der Senat die erste Biodiversitätsstrategie verabschiedet. Die nun aktualisierte und erweiterte Fassung greift aktuelle Herausforderungen wie den starken Rückgang der Artenvielfalt, den Klimawandel sowie die zentrale Bedeutung intakter Ökosysteme für die Lebensqualität in der Stadt auf. Ziel der Strategie ist es, die biologische Vielfalt als zentrales Querschnittsthema in der Stadt zu verankern.