Umwelt  

 

Grundwasserbenutzung

Einleiten von Stoffen in das Grundwasser



Der Begriff "Einleiten" vermittelt bereits, dass darunter nur Stoffe zu verstehen sind, die in flüssiger oder zumindest pastöser Form vorliegen. Feststoffe, von denen keine negative Beeinflussung des Grundwassers zu erwarten sind (z.B. Spundwände oder ausgehärteter Beton), sind davon ausgenommen.

Die Einleitung der geplanten Stoffe in das Grundwasser sowie der Zweck der Einleitung (z. B. Beton für Bohrpfähle und Unterwasserbetonsohlen, Zement / Bentonit-Trinkwassersuspension für Schlitzwanderrichtungen oder Zementsuspension für die Errichtung von Ankern, Unterfangungen oder Dichtsohlen) sind bei der Wasserbehörde (Referat II D bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz) zu beantragen.

Ebenso sind alle Versickerungsmaßnahmen von Niederschlagswasser, sofern das Vorhaben nicht unter die Niederschlagswasserfreistellungsverordnung (NWFreiVO) fällt, bei der Wasserbehörde zu beantragen.