Natur + Grün  

 

Straßen- und Parkbäume

Villenkolonie Westend


Eichenallee in Westend
Berlin-Karte
Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

 
unter Verwendung des FIS-Broker

Im heutigen Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, nahe dem U-Bahnhof Theodor-Heuss-Platz, entstand 1866 die "Villenkolonie Westend". Sie wurde durch die "Kommandit-Gesellschaft auf Aktien" für das wohlhabende Bürgertum auf einem Plateau des Grunewaldes an der Spandauer Chaussee gegründet. Vorbild war die englische Vorstellung von der Trennung der Stände in verschiedene Wohngebiete, sodass die Kolonie nach dem vornehmen Londoner Stadtteil "Westend" benannt wurde.

Eine Besonderheit der Kolonie ist die Bezeichnung der Straßen entsprechend der Baumarten der Erstbepflanzung wie beispielsweise Kastanienallee, Eichenallee und Lindenallee. Mit dem Branitzer Platz als Zentrum wurde das Terrain schachbrettartig erschlossen, begrenzt von der Akazienallee im Norden, der Platanenallee im Süden, der Ahornallee im Osten und der Kirschenallee im Westen.

Bau- und Gartendenkmäler wie der "Wasserturm Charlottenburg-Westend" an der Akazienallee und der angerähnliche Lindenplatz zwischen Ulmen- und Nußbaumallee sowie der Branitzer Platz laden zu einem Spaziergang und zum Verweilen ein. Besonders im Mai sind die blühenden Kastanien zu bestaunen, die um den Branitzer Platz herum gepflanzt wurden. Aber auch im Herbst prägen die unterschiedlichen Baumarten mit ihrer verschiedenen und teils sehr intensiven Herbstfärbung auf eindrucksvolle Weise das besondere Erscheinungsbild dieses Berliner Ortsteils.

Linden-, Kastanien- und Nußbaumallee in der Villenkolonie Westend

Akazienallee in der Villenkolonie Westend
Akazienallee

Lindenplatz
Lindenplatz

Platanenallee in der Villenkolonie Westend
Platanenallee

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