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Parlaments- und Regierungsviertel


Parlaments- und Regierungsviertel
Eichen-Alleen im Parlaments- und Regierungsviertel
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Bezirk Mitte von Berlin

 
unter Verwendung des FIS-Broker

Das "Band des Bundes", in dem die wichtigsten Regierungsbauten errichtet wurden, verbindet über den Spreebogen hinweg die östlich sowie westlich angrenzenden Quartiere. Dieses Band wird nördlich und südlich von zwei vierreihigen Eichen-Alleen eingefasst. Die Idee dieser beiden Alleen stammt aus dem städtebaulichen Gesamtkonzept der Architekten Axel Schultes und Charlotte Frank, das im Rahmen eines Wettbewerbs den ersten Preis erhielt.

Die Alleen bestehen aus ca. 600 sog. Spree-Eichen (Quercus palustris), die in einem einheitlichen Abstand von 10 m gepflanzt wurden. Verwendet wurden Solitärbäume, die nach etwa 20 Jahren Anzucht in den Baumschulen bereits eine Höhe von 7 bis 8 m und eine Kronenbreite von 2 bis 3 m erreicht haben. Spree-Eichen zeichnen sich durch besonders geradschäftige Stämme und regelmäßig kegelförmige Baumkronen aus. Ausgewachsen können sie bis zu 25 m hoch werden. Ihr zierliches, tiefgelapptes maigrünes Laub verfärbt sich im Herbst in gelb-orange-rote Farbtöne. Ausgewachsen werden die Alleen den Regierungsbauten einen würdigen Rahmen geben.

Die Pflanzungen wurden in den Jahren 1999 bis 2001 durchgeführt. Sie sind in dieser Größenordnung das jüngste Beispiel für eine Alleenpflanzung in Berlin.

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