Natur + Grün  

 

Öffentliche Grün- und Erholungsanlagen

Botanische Anlagen in Berlin


Pfingstrose im Botanischen Garten

Berlin verfügt als eine der grünsten Städte Europas über interessante und zum Teil sehr bedeutende botanische Sammlungen. Herausragend sind der Botanische Garten Berlin-Dahlem, der Botanische Volkspark in Blankenfelde und das Arboretum Späth in Baumschulenweg.

Ein botanischer Garten ist meist Bestandteil einer Universität und hat die wissenschaftliche Aufgabe, Pflanzen zu bestimmen, zu vermehren und zu erforschen. Das Ziel dieser Forschung ist, die Ökosysteme dieser Welt besser zu verstehen und erhalten zu können. Die meisten botanischen Gärten sind großflächige Anlagen mit Gewächshäusern und Freiflächen, in denen eine Vielzahl von Gehölzen, Stauden und Kräutern angepflanzt wurden. Kleinere botanische Anlagen oder Arboreten (lat. arbor = Baum, Arboretum = Baumsammlung) dienen ebenfalls der Bewertung von Pflanzen, aber auch als Lehreinrichtung und Schaugarten.

Der erste botanische Garten entstand bereits 1545 im italienischen Padua. Auch in Deutschland wurden bereits Ende des 16. Jahrhunderts botanische Gärten in Leipzig (1580), in Heidelberg (1597) und in Freiburg (1620) errichtet. Nebenbei sind diese Anlagen beliebte Grünanlagen, die der Bevölkerung als Orte der Erholung und grüne Oasen in der Großstadt zur Verfügung stehen. Der Blütenzauber der vielen exotischen Pflanzen beeindruckt jedes Jahr aufs Neue.
Teich im Botanischen Garten

Mohnfeld in Pankow

Systematik im Arboretum