Natur + Grün  

 

Öffentliche Grün- und Erholungsanlagen

Radfahren


Radfahren im Park; Foto: Holger Koppatsch
Foto: Holger Koppatsch

Wer auf dem Rad durch Berlin unterwegs ist, sucht häufig "grüne Abkürzungen", um bei der Fahrt zugleich das Stadtgrün zu genießen oder auch nur, um dem Straßenverkehr zu entgehen. Kühlender Schatten der Bäume, Vogelgezwitscher, Blütendüfte - das sind nur einige der erfreulichen Vorzüge des Fahrens auf solchen Routen. Damit nichts die Freude trübt, muss nur wenig beachtet werden:

Radfahren in öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen ist zum Zwecke der Erholung nicht überall, aber auf vielen großen Hauptwegen erlaubt. Diese Wege sind entsprechend gekennzeichnet. Besondere Rücksicht ist immer auf andere Benutzer, z.B. Fußgänger oder spielende Kinder zu nehmen.

Wege in Grünanlagen sind grundsätzlich keine Radverkehrsanlagen, selbst wenn auf ihnen Radfahren erlaubt ist. Fußgänger und Radfahrer benutzen diese Wege gemeinsam. Fußgänger haben auf allen Wegen in Grünanlagen stets Vorrang! Gegenüber den Radfahrern sind sie die "schwächeren" Benutzer. Rücksichtsvolles und entspanntes "Erholungsradeln" sollte daher gerade in Grünanlagen selbstverständlich sein.

Abkürzungen durch Grünanlagen sind nicht immer und überall fahrend auf dem Rad möglich - um andere Menschen nicht zu stören oder zu gefährden, kann aber jede Grünanlage auf jedem Weg durchquert werden, wenn das Rad dabei geschoben wird!

Genauere Informationen zur Benutzung von Wegen in einer bestimmten Grünanlage können bei Bedarf beim zuständigen Grünflächenamt erfragt werden.

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