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Fragen und Antworten

Häufige Fragen von E-Fahrzeug-Nutzenden

Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz stellt zusammen mit der Berliner Energieagentur auf der Webseite des Berliner Energieatlas eine Online-Karte zur Verfügung, auf der die gesamten öffentlich zugänglichen Ladeeinrichtungen verzeichnet sind und deren Daten stets aktuell gehalten werden. Weiterhin bieten die verschiedenen Betreiber und Mobilitätsdienstleister auf ihren Webseiten ebenfalls Online-Karten an, auf denen öffentlich zugängliche Ladesäulen angezeigt werden. Diese Informationen sind häufig auch in gängige RoutingApps eingebunden.

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Für Personen, die bereits im Besitz eines E-Fahrzeugs sind bzw. eine Anschaffung planen, sei hier festgehalten, dass die Authentifizierung an der Ladesäule über den Mobilitätsdienstleister erfolgt. D.h., in der Regel schließen die E-Fahrzeug-Nutzenden einen Vertrag mit einem Mobilitätsdienstleister (MSP oder EMSP) ab.
Die MSPs bieten normalerweise eigene Apps an, die den E-Fahrzeug-Nutzenden zu den nächsten Ladepunkten im öffentlichen oder öffentlich zugänglichen Raum lotsen, deren Zugänglichkeit die MSPs vertraglich sichergestellt haben.
Folgende MSPs sind am Berliner Modell angebunden: NewMotion, Plugsurfing, ladenetz.de, ChargeNow, EnBW, Maingau Energie, Trafineo.

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Sie können sich an das Ordnungsamt des jeweiligen Bezirkes oder die für den Standort zuständige Dienststelle der Berliner Polizei wenden. Dann kann der Vorfall von den dort zuständigen Ansprechpersonen aufgenommen werden. Die Ordnungswidrigkeit wird im Normalfall mit einem Bußgeld geahndet, dessen Höhe dem jeweils aktuell gültigen Bußgeldkatalog entspricht. Die zuständigen Beamt*innen der Berliner Polizei können veranlassen, dass ein falsch parkendes Fahrzeug abgeschleppt wird.

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Ladevorgang an einer Wechselstrom-/AC-Ladesäule

  • Zur Anmeldung
    • halten Sie die RFID-Karte Ihres MSPs vor das RFID-Symbol an der Ladestation,
      oder
    • nutzen Sie die Funktion „Direkt/Jetzt Laden“ in der App Ihres MSPs (Mobility Service Provider),
      oder
    • scannen Sie den Code am Ladepunkt per NFC, QR-Code oder EVSE-ID und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm (und geben bei Adhoc-Laden noch Ihre Zahlungsdaten ein).
  • Nach erfolgreicher Autorisierung ist die Ladesäule ladebereit und die Steckdosen werden freigeben.
  • Schließen Sie zunächst das Ladekabel an der Ladesäule an und verbinden Sie es dann mit Ihrem Elektrofahrzeug.
  • Sobald die Verbindung zwischen Fahrzeug und Ladesäule hergestellt ist, wird das Ladekabel verriegelt und der Ladevorgang gestartet.
  • Beenden Sie den Ladevorgang, indem Sie
    • Ihre RFID-Karte wieder vor das RFID-Symbol halten
      oder
    • Drücken Sie „Ladevorgang beenden“ in der App Ihres MSPs
      oder
    • scannen Sie den Code am Ladepunkt per NFC, QR-Code oder EVSE-ID und folgen Sie den Anweisungen auf Ihrem Smartphone.
  • Der Stecker wird daraufhin entriegelt und kann nun gezogen werden.
  • Ziehen Sie den Stecker aus der Ladestation. Gute Fahrt!

Ladevorgang an einer Gleichstrom-/DC-Ladesäule

  • Zur Anmeldung
    • halten Sie die RFID-Karte vor das RFID-Symbol an der Ladestation
      oder
    • nutzen Sie die Funktion „Direkt/Jetzt Laden“ in der App Ihres MSPs,
      oder
    • scannen Sie den Code am Ladepunkt per NFC, QR-Code oder EVSE-ID und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm (und geben bei Adhoc-Laden noch Ihre Zahlungsdaten ein).
  • Nach erfolgreicher Anmeldung, durch Drücken des jeweiligen Drucktasters neben dem Display den für den Fahrzeugtyp passenden Steckertypen auswählen und den Hinweisen auf dem Display folgen.
  • Den für den Fahrzeugtyp passenden Stecker an das Fahrzeug anschließen. Der Ladevorgang startet.
  • Ist die Fahrzeugbatterie vollständig geladen oder soll der Ladevorgang abgebrochen werden, beenden Sie den Ladevorgang, indem Sie
    • Ihre RFID-Karte wieder vor das RFID-Symbol halten
      oder
    • Drücken Sie „Ladevorgang beenden“ in der App Ihres MSPs
      oder
    • scannen Sie den Code am Ladepunkt per NFC, QR-Code oder EVSE-ID und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
  • Folgen Sie den Hinweisen auf dem Display oder verwenden Sie Ihr Smartphone, um den Ladevorgang abzuschließen.
  • Stecker abziehen und zurück in die Haltevorrichtung hängen.
  • Die Ladesäule sperrt sich nach wenigen Sekunden von selbst. Gute Fahrt!
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An den Ladesäulen im öffentlichen Raum und auf der Webseite des Betreibers der defekten Ladesäule finden Sie Informationen zu Telefon-Hotlines und ggf. Kontaktdaten zu für die Reparatur zuständigen Mitarbeiter*innen, an die sich betroffene Kund*innen zur Meldung eines Defektes wenden können.

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Für das Laden mit Wechselstrom wird der Typ-2-Stecker unterstützt. Die Ladeleistung beträgt 3,7 bis 11 kW bzw. 43 kW an den Schnellladern. An Gleichstrom-Schnellladepunkten kann zusätzlich sowohl mit dem CCS-Stecker als auch mit dem CHAdeMO-Stecker geladen werden.

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Parkberechtigungen für elektrisch betriebene Fahrzeuge werden bundeseinheitlich nach Maßgabe der VwV-StVO zu § 45 Abs. 1g durch die Straßenverkehrsbehörden einheitlich angeordnet.
Die Stellflächen an Ladestationsstandorten sind nach wie vor Fahrzeugen während des Ladevorgangs vorbehalten.

In der Zeit von 08:00 – 18:00 Uhr ist die Lade- und somit die Standzeit auf vier Stunden beschränkt. Dabei ist die Nutzung einer Parkscheibe zwingend. Außerhalb des angegebenen Zeitraums gibt es keine zeitliche Beschränkung der Ladezeit.

Die etwaige Lesart, ab 18:00 Uhr dürften dort auch andere als Elektrofahrzeuge parken, ist unzutreffend.

Befindet sich der Ladestationsstandort in einer Parkraumbewirtschaftungszone, so entwickelt die Beschilderung am Ladestationsstandort eine Hauptregel und gilt anstelle der Zonenregelung. Unter Beachtung des vorstehenden Grundsatzes sind für die der Ladeinfrastruktur vorbehaltenen Parkstände keine Parkgebühren fällig.

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Ja. Die Ladeinfrastrukturbetreiber legen lediglich die Zugangsentgelte für die MSP (Mobility Service Provider) fest. Die Endkundenpreise erfragen Sie bitte bei Ihrem MSP. Die MSPs können die Nutzungsgebühr für die Ladeinfrastruktur gegenüber ihren Kunden frei gestalten.

Das Land Berlin hat gemeinsam mit der Allego GmbH am 15. August 2019 einen neuen transparenten Ladetarif eingeführt. Seit dieser Umstellung auf einen rein nach Kilowattstunden abgerechneten Tarif wird das Zugangsentgelt für Mobilitätsanbieter anhand der geladenen Strommenge berechnet.

Weiterführende Informationen zur Tarifumstellung können Sie in der Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz nachlesen.

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Die Stellplätze an den Ladesäulen sollen zum Aufladen des Fahrzeugs genutzt werden und nicht zum Parken. Daher wurde die Standzeit an den Ladesäulen auf vier Stunden begrenzt. In diesem Zeitraum ist es im Allgemeinen möglich, den Fahrzeug-Akku weitgehend zu laden. Damit das E-Fahrzeug in der Nacht nicht umgestellt werden muss, gilt die Regelung nur von 8:00 bis 18:00 Uhr.

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Aktuell wird am zukünftigen Konzept für öffentliche Ladeinfrastruktur in Berlin gearbeitet. Die tatsächliche Zahl der zu errichtenden Ladepunkte hängt stark mit den Themen Verkehrs- aber auch Antriebswende zusammen und ebenso damit, wie zukünftig den öffentlichen Raum genutzt und gestaltet werden soll. Vor diesem Hintergrund wurde im Auftrag der Senatsverwaltung eine Studie erstellt, die u.a. für das Berliner Stadtgebiet erarbeiten soll, wie sich die Elektromobilität in unterschiedlichen Teilräumen der Stadt entwickeln wird, welche Ladebedarfe sich daraus ergeben und wie diese befriedigt werden können.
Hierbei ist insbesondere interessant zu erfahren, auf welche Flächenanteile welcher Beitrag zur Versorgung mit Ladeinfrastruktur fallen könnte.

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Von 2016 bis 2019 konnten Bürger*innen mit einem nachgewiesenen Ladebedarf für einen E-Pkw oder einen Plug-In Hybriden die Errichtung einer Ladeeinrichtung an ihrem Wohnort oder an ihrer Arbeitsstelle beantragen. Diese nachfrageorientierte Errichtungsphase ist inzwischen abgeschlossen. Derzeit können keine neuen Anträge gestellt oder Standortvorschläge aufgenommen werden.

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Häufige Fragen von Unternehmen

Die Senatsverwaltung bzw. das dort eingerichtete Ladeinfrastrukturbüro sind ausschließlich für Koordination des Ladeinfrastrukturaufbaus im öffentlichen Raum zuständig. Derzeit können keine neuen Anträge gestellt oder Standortvorschläge aufgenommen werden.

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Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz bietet derzeit kein Förderprogramm für die Errichtung von Ladeeinrichtungen im öffentlichen Straßenland an. Aktuell läuft das Förderprogramm WELMO der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Eigene Betriebe, welches die Errichtung von Ladeinfrastruktur für Unternehmend er gewerblichen Wirtschaft unterstützt.
Weitere Informationen zur Fördermöglichkeiten lassen sich zudem den Internetangeboten der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur sowie der Berliner Agentur für Elektromobilität entnehmen.

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