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Radrouten – Ostring TR7

Routenbeschreibung


Der Ostring: Von Köpenick nach Ahrensfelde


Ausgangspunkt der 17 km langen Route nach Ahrensfelde ist die am Zusammenfluss von Dahme und Spree auf einer Insel gelegene Altstadt von Köpenick. An der Rampe zur Dammbrücke, biegt ein Weg zur sehenswerten Promenade am Zusammenfluss von Dahme und Spree ab. Wir verlassen jedoch die Altstadtinsel und überqueren die Spree auf der Dammbrücke Richtung Bahnhofstraße.

Die Route führt nicht zum S-Bahnhof Köpenick weiter, sondern biegt vorher in die Annenallee und Hämmerlingstraße. Vorbei am Stadion Alte Försterei und der "Abseitsfalle", dem Vereinshaus vom 1. FC Union Berlin rollen wir unter der Erkner-S-Bahn nach Norden, bis wir am Ende der Mozartstraße auf die Wuhle treffen. Auf grünen Uferwegen folgen wir dem Flüsschen bis zur Brücke Hoppendorfer Straße.

Hier wechselt die Route erneut das Ufer. Wir fahren, den Wuhlesee rechts liegen lassend, auf dem Biesdorfer Weg und der Alberichstraße (erste Fahrradstraße Berlins) durch die ruhigen Wohngebiete von Biesdorf-Süd. An der Alfelder Straße schlägt die Route einen Haken in westliche Richtung, nimmt aber ab Grabensprung die Nordrichtung wieder auf. Der Name ist Programm: Hinter der Schackelsterstraße (hier trifft die TR7 auf die TR4) "springt" der Ostring über die Hönower U-Bahn.

Die Route tangiert die Kirche und das Schloss im historischen Dorfkern von Biesdorf. Die Straße steigt leicht an. Von der nahen Schlossparkbühne dröhnt laute Musik eines Rockkonzertes herüber. Vor uns liegt die Trasse der S-Bahn nach Strausberg Nord, die wir über einen beschrankten Bahnübergang queren.

Auch hinter der Bahn befinden sich an ruhigen Wohnstraßen Einfamilienhäuser hinter Vorgartenzäunen. Die Route nähert sich der Großsiedlung Marzahn. Am Ende der Öseler Straße tauchen die ersten Wohnhochhäuser auf. Durch den Grafunder-Park, benannt nach einem der Architektenväter der ehemals sozialistischen Großsiedlung, fahren wir bis zur Grünachse der Plattenbau-Siedlung. Der zentrale Grünzug, rechts und links Seniorenheime, Kitas und Ladenzeilen, stößt auf einen beleuchteten Tunnel und setzt sich nördlich der Allee der Kosmonauten fort.

Wir befinden uns im Stadtteilzentrum Helene-Weigel-Platz, überragt von 22ig geschossigen Wohnhochhäusern. Wir lassen den Platz und das Rathaus Marzahn links liegen und kurven um das Kinder- und Jugendzentrum Akaziengrund. Eine kleine Akazienallee zielt auf eine Durchfahrt unter einer Hochhauswand. Hier wendet sich die Route wieder nach Norden, den Hochhausfassaden folgend. Auf Höhe einer Sportanlage schwenken wir nach halb links und erreichen über den Murtzaner Ring die Poetschaustraße. Das südliche Marzahn liegt hinter uns.

Eine Verkehrsinsel ermöglicht die Querung in das nördlich gelegene Einfamilienhausgebiet. Am Ende des Schwalbenflug schlagen wir einen Haken nach rechts, am Ende der Hornetstraße einen nach links. Am Ende des Rebhuhnweges stößt die Route auf die stark befahrene Landsberger Allee und die ersten Punkthochhäuser von Marzahn-Mitte.
Lehmofensofa; Foto: Büro A+K
Lehmofensofa-Café im Dorf Falkenberg.Foto: Büro A+K


Wer keinen Abstecher zum Dorfkrug in Alt-Marzahn machen möchte – ein größerer Kontrast zwischen dörflicher Idylle und sie umgebene Hochhausbebauung ist nicht denkbar – quert hinter dem Rebhuhnweg die Landsberger Allee. Die Querungsstelle über die stark befahrene Straße befindet sich nicht am Rebhuhnweg sondern auf Höhe des Dorfkerns. Hier kreuzt die Strecke zunächst die Landsberger Allee, anschließend, an einem Z-Übergang, die Trasse der Straßenbahn. Vorbei am Victor-Klemperer-Platz und entlang eines Grünzugs fahren wir westlich der Straßenbahn bis zur Raoul-Wallenberg-Straße. Hier wechselt die Route auf rot markiertem Fahrweg auf die östliche Seite der Straßenbahn und folgt von dieser Stelle an der Tram und dem zentralen Grünzug bis Marzahn-Nord. Rechts und links Hochhausgebirge. Kaufzentren, Schulen, Kitas und Sporteinrichtungen sind in Grünanlagen eingebettet. Auf bahnbegleitendem Weg geht es weiter über die Mehrower Allee und Wuhletalstraße hinweg zur Parkanlage an der Neuen Wuhle. Hier queren wir das Nebenflüsschen Neue Wuhle.

Das durchgrünte Wuhleseitental kündigt die offene Feldflur an. Weiter der Straßenbahn folgend, wieder vorbei an Stadtteilzentren, Kindergärten und unterschiedlichen Schultypen radeln wir durch den Stadtteil Marzahn-Nord. Die Bauhöhe verdichtet sich ein letztes Mal. An der Wendeschleife Ahrensfelde ist die Endstation der Straßenbahn erreicht. Hier befindet sich die Landesgrenze von Berlin. Wir fahren jedoch weiter bis zum Brandenburgischen Straßendorf Ahrensfelde.

In Ahrensfelde besteht die Möglichkeit mit der S-Bahn bzw. der Ostdeutschen Eisenbahn (ODEG) in die Stadt zurückzufahren, oder von hier aus die "Schönen vom Lande", eine der alten Feldsteinkirchen in den zahlreichen märkischen Angerdörfer aufzusuchen. Ein lohnendes Ziel sind auch die Auerochsen in der nahen Falkenberger Feldflur oder das Lehmofensofa-Café im Dorf Falkenberg.


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