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Radrouten – Ostring TR7

Etappe von Biesdorf Nord nach Marzahn




12. Ortsteilzentrum Marzahn

Mit rund 100.000 Wohnungen ist Marzahn-Hellersdorf heute das größte zusammenhängende Neubaugebiet Deutschlands. Die Bautätigkeit für den zwischen 1976 und 1987 entstandenen Stadtteil begann am Helene-Weigel-Platz, dem heutigen Ortsteilzentrum mit Rathaus, Poliklinik, Schule, Kita, Schwimmhalle und dem ehemaligen Kino Sojus. Ein Denkmal erinnert an das erste Richtfest der einstigen sozialistischen Großbaustelle.
 

13. Erholungspark Marzahn

Ein Juwel der Gartenkunst und Attraktion im Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist der 21 ha große Erholungspark Marzahn mit seinen Gärten der Welt. Im Herbst 2000 öffnete hier der größte chinesische Garten Europas die Tore. Inzwischen wurden als weitere Beispiele herausragender Gartenkunst ein orientalischer, balinesischer, japanischer, koreanischer und ein christlicher Garten sowie der italienische Renaissancegarten, der Karl-Foerster-Staudengarten und der "Irrgarten + Labyrinth" angelegt.
 

14. Alt-Marzahn

Mit seiner märkischen Backsteinkirche von Friedrich August Stüler (gebaut 1870–71) und dem Dorfkrug gehört Alt-Marzahn zu den schönsten Angerdörfern Berlins und steht heute unter Denkmalschutz. Seit Ende der 1970er Jahre ist das Dorf Marzahn von in Plattenbauweise errichteten Siedlungen umgeben. Ein Wahrzeichen für das Dorf Marzahn wurde die 1994 wiedererrichtete Bockwindmühle.
 

15. Hellersdorf

Mit 100.000 Wohnungen ist Hellersdorf zusammen mit Marzahn die größte zusammenhängende Neubausiedlung Deutschlands. Während in Marzahn der Grundstein für die einstige sozialistische Großsiedlung 1976 gelegt wurde, wurden in Hellersdorf – auf den ehemaligen Rieselfeldern östlich des Wuhle-Flüsschens – die ersten Wohnungen 1981 übergeben. Auch hier entstand eine Großsiedlung in Plattenbauweise. 1997 wurde, als eines der größten Bauvorhaben nach der Wende, das kommunale Zentrum mit der einprägsamen Bezeichnung Helle Mitte (Alice-Salomon-Platz) errichtet. Bis 2001 war Hellersdorf ein selbständiger Bezirk. Heute bildet das Wuhletal die Grenze zum Ortsteil Marzahn.
 

16. Ahrensfelder Berge

Wie der Kienberg (102 Meter) und die Biesdorfer Höhe (82 Meter) sind die Ahrensfelder Berge – ursprünglich natürliche Erhebungen am Wuhletal – durch Aufschüttung von Aushub, Bauschutt und Müllentsorgung der Großsiedlung Marzahn-Hellersdorf entstanden. Zwischen 1991 und 2008 wurde der Ahrensfelder Zwillingsberg zu einem Landschaftspark mit einer Aussichtplattform umgestaltet. Beliebt sind die Berge nicht nur im Winter. Auch Mountainbikes und Lenkdrachen kommen hier zum Einsatz. Mit 114,5 Meter sind die Ahrensfelder Berge neben dem Teufelsberg und dem Müggelberg die dritthöchste Erhebung in Berlin.
 


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