Verkehr  
 

Radrouten und Radverkehrsanlagen – Berliner Mauerweg 1

Etappe von Hermsdorf nach Wilhelmsruh




1. Dorf Lübars

Mitten im Fließtal, umgeben von Wiesen und Feldern, liegt das typisch märkische Angerdorf Lübars (erstmals erwähnt 1247). Es ist das einzige erhaltene Dorf im Berliner Stadtgebiet und wird heute noch landwirtschaftlich, vor allem für die Pferdehaltung, genutzt.
 

2. Heidekrautbahn

Bis zum Bau der Mauer fuhr die private Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) vom Bahnhof Wilhelmsruh nach Basdorf, Groß-Schönebeck (Schorfheide) und Liebenwalde. Nach dem Bau der Mauer wurde der Streckenverlauf Wilhelmsruh – Schönwalde stillgelegt und nach Karow verlegt. Langfristig ist geplant, die ursprüngliche Strecke wieder herzustellen.
 

3. Märkisches Viertel

Die auch kurz "MV" genannte Großsiedlung entstand zwischen 1963 und 1974 in unmittelbarer Nähe der Mauer. Sie war mit 35.000 Bewohnern die größte Wohnsiedlung vor Gropiusstadt und Falkenhagener Feld des ehemaligen West-Berlins.
 

4. Bergmann-Borsig

Auf dem ehemaligen Borsigstandort in Wilhelmsruh entstand nach 1945 die Fabrik für Turbinen- und Kraftwerksanlagenbau VEB Bergmann-Borsig. Heute befindet sich auf dem Gelände der "PankowPark". Die historischen Fabrikgebäude sind restauriert.


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