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ÜberBrücken: Brückenbau 2000-2009

Wilhelm-Spindler-Brücke

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Wilhelm-Spindler-Brücke
 
Die besondere Bedeutung des Straßenzuges zwischen der Straße An der Wuhlheide und der Oberspreestraße ist in der Umfahrung der Köpenicker Altstadt zu sehen. Die Verbesserung der Verkehrssituation in diesem Bereich und die verkehrliche Entlastung der Altstadt wurden mit dem Ausbau der Tangentialen Verbindung Ost (TVO) umgesetzt. Das Konzept sah eine Verbindungsstraße, die Spindlersfelder Straße, zwischen der Straße An der Wuhlheide und der Oberspreestraße vor. Für den Bau der Spindlersfelder Straße wurden zwei Brückenbauwerke erforderlich: Die Wilhelm-Spindler-Brücke über die Spree und die Köllnische Brücke über die S-Bahn.

Die Wilhelm-Spindler-Brücke ist mit je zwei Fahrstreifen pro Richtung, die durch einen begrünten Mittelstreifen voneinander getrennt sind, ausgebaut. Anschließend an die Brücke sind Lärmschutzwände beidseitig der Straße zwischen Spreebrücke und Oberspreestraße errichtet worden.

Die Spreebrücke wurde als 3-feldrige Spannbetonbrücke ausgeführt, wobei die Stützweiten denen der parallel verlaufenden Eisenbahnbrücke entsprechen sollten, um der Schifffahrt eine klare Führung zu ermöglichen. Die getrennten Brückenüberbauten sind einzellige Hohlkastenquerschnitte mit Kragarmen. Die Höhe der Hohlkästen ist veränderlich. Die Form des Verlaufs der Brückenunterkante entspricht einer Parabel. Die Flusspfeiler wurden architektonisch gestaltet, um die augenscheinliche Massigkeit der Betonelemente zu mindern.
 

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