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ÜberBrücken: Brückenbau 2000-2009

Bitterfelder Brücke (Nordseite)

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Bitterfelder Brücke (Nordseite)
 
Die 1979 erbaute Bitterfelder Brücke erhielt in den Jahren 2003-2004 im Zuge der Erweiterung der Bitterfelder Straße von zwei- auf vier Fahrspuren einen Erweiterungsneubau.
Dieser nimmt eine Richtungsfahrbahn auf und verläuft direkt neben der alten Brücke in einem Abstand von 1,25 m. Überbrückt wird die Märkische Allee sowie die Anlagen der DB AG und der S-Bahn.

Die Bitterfelder Straße verbindet die Bezirke Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg und stellt eine wichtige Verbindung zwischen beiden Bezirken dar. Eine Voraussetzung zur Durchführung der Arbeiten war die Aufrechterhaltung des Fahrzeug-, Fußgänger- und Radfahrerverkehrs auf der vorhandenen Brücke.

Um den neuen Straßenquerschnitt herzustellen, erfolgte zuerst die Anschüttung der Rampen und der Neubau der Straßenbeleuchtung einschließlich aller Nebenarbeiten.

Die neue Brücke besteht, wie auch die Alte, aus sechs Feldern mit jeweils 20,00 m Stützweite und kreuzt die unterführenden Verkehrswege in einem Winkel von 80,0144 gon.

Die Forderung der DB AG nach einer lichten Höhe von 5,90 m zwischen Schienenoberkante und Brückenunterkante auf der Lichtenberger Seite im Bereich des Ferngleises sowie der geplanten Straßenanschlusshöhe auf der Marzahner Seite waren entscheidende Parameter für den Gradientenentwurf. Das Längsgefälle der Brücke nimmt in östlicher Richtung zu.

An der Brückenlängsseite sind im Bereich der Stützen die Beleuchtungsmaste durch kreisförmige Stahlplatten mit Handlauf als Geländerteil integriert.
 

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