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Straßen und Brücken für Berlin

Ersatzneubau der Waldbacher-Weg-Brücke - Das Vorhaben


Die Abteilung Tiefbau der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) Berlin baut die Waldbacher-Weg-Brücke neu.

Visualisierung des Ersatzneubaus; Foto: Kirste Ingenieure GmbH
Visualisierung des Ersatzneubaus
Foto: Kirste Ingenieure GmbH

Zustand der alten Brücke

Im Zuge der turnusmäßig stattfindenden Bauwerksprüfungen am Bestandsbauwerk sind umfangreiche Schäden festgestellt worden, die einen Neubau der Brücke erforderlich machen.

Nach der letzten Bauwerksprüfung im Jahr 2014 errechnete sich eine Zustandsnote von 3,0 für die Brücke. Gemäß DIN 1076 definiert sich die Zustandsnote 3,0 bis 3,4 als "nicht ausreichender Zustand". Aufgrund des Bauwerkszustands und der nicht gegebenen Barrierefreiheit der zum Bauwerk führenden Rampen wurde die Planung für einen Ersatzneubau als Radverkehrs- und Fußgängerbrücke veranlasst.

Der Ersatzneubau

Das neue Bauwerk wird als Radverkehrs- und Fußgängerbrücke barrierefrei, für die Nutzung von Geh- und Sichtbehinderten sowie Rollstuhlfahrern, errichtet. Die Breiten der Rampen zur Brücke sowie die nutzbare Breite auf der Brücke betragen 3,00 Meter.

Dabei wird der Ersatzneubau in einer circa 50 Meter nördlicher zum Bestandbauwerk gelegenen Achse in Verlängerung des Waldbacher Weges samt Rampen- und Böschungskörper hergestellt.


Die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgt in fünf Bauabschnitten:

1. Bauabschnitt


Bauabschnitt-Pläne für den Ersatzneubau: 1. Bauabschnitt; Quelle: Kirste Ingenieure GmbH
1. Bauabschnitt
Zunächst erfolgt die Herstellung der Baufreiheit und der Baustelleneinrichtung.
Dafür sind Baumfäll- und Rodungsarbeiten sowie das Abräumen des Baufeldes erforderlich.


2. Bauabschnitt


Bauabschnitt-Pläne für den Ersatzneubau: 2. Bauabschnitt; Quelle: Kirste Ingenieure GmbH
2. Bauabschnitt
Mit dem zweiten Bauabschnitt beginnt die Ausführung des Ersatzneubaus. Die Herstellung der Brückenwiderlager erfolgt im Schutze von Baugruben- und Böschungsbereichen. Anschließend wird die Herstellung der barrierefreien Rampen einschließlich Wege- und Treppenbau realisiert. Im Rahmen einer mehrtägigen Gleissperrung wird der Überbau in Verbund-Fertigteil-Bauweise montiert. Die Arbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Fuß- und Radverkehrs über die Bestandsbrücke.


3. Bauabschnitt


Bauabschnitt-Pläne für den Ersatzneubau: 3. Bauabschnitt; Quelle: Kirste Ingenieure GmbH
3. Bauabschnitt
Der Ersatzneubau erhält eine provisorische Anbindung an die Schulstraße. Nach Fertigstellung wird der Fuß- und Radverkehr über den Neubau geführt.


4. Bauabschnitt


Bauabschnitt-Pläne für den Ersatzneubau: 4. Bauabschnitt; Quelle: Kirste Ingenieure GmbH
4. Bauabschnitt
Im Rahmen einer mehrtägigen Gleissperrung wird das Bestandsbauwerk abgerissen. Darauffolgend werden die angrenzenden Rampen entsiegelt und rückgebaut. Die Arbeiten erfolgen unter Aufrechterhaltung des Fuß- und Radverkehrs.


5. Bauabschnitt


Bauabschnitt-Pläne für den Ersatzneubau: 5. Bauabschnitt; Quelle: Kirste Ingenieure GmbH
5. Bauabschnitt
Im fünften Bauabschnitt wird die östliche Rampe und somit die Barrierefreiheit des Ersatzneubaus fertiggestellt.Ferner wird die dauerhafte Anbindung an die Schulstraße realisiert und die neugewonnene Fläche als Schulhoferweiterung an das Otto-Nagel-Gymnasium übergeben. Mit Abschluss der Begrünungs- und Restarbeiten wird das Vorhaben beendet.