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Straßen und Brücken für Berlin:

A 100 16. Bauabschnitt - Los 6 Eisenbahnüberführung Ringbahn


Schema des Bauabschnittes Karte über die einzelnen Bauabschnitte Karte über die einzelnen Bauabschnitte Karte über die einzelnen Bauabschnitte Karte über die einzelnen Bauabschnitte Karte über die einzelnen Bauabschnitte Karte über die einzelnen Bauabschnitte Karte über die einzelnen Bauabschnitte
Visualisierung Ringbahnquerung
Visualisierung Ringbahnquerung   © SenUVK/Arge SRB

Im Los 6 quert die Trasse der A100 die S-Bahnlinie 6020.

Aktueller Baufortschritt (Los 6/7, August 2018)


Der S-Bahnverkehr läuft aktuell über den bauzeitlichen Fangedamm und die aufwendig hergestellte Hilfsbrückenkonstruktion im Bereich der Kiefholzstraße.
Nach Fertigstellung der Baugrube Dock 26 wird derzeit der Rohbau für den endgültigen Autobahntrog errichtet.
Gleichzeitig finden vorbereitende Maßnahmen für die Herstellung des neuen Eisenbahnüberführungsbauwerkes statt.

Was wird gebaut?

Diese Strecke, die Ringbahn, gehört zu den wichtigsten Nahverkehrs­strecken in Berlin. Die Bahngleise befinden sich hier auf einem ca. 4 Meter hohen Damm. Aus diesem Grund müssen diese Gleisanlagen, nebst umfangreicher LST-Technik und Bahnstromversorgung in eine bauzeitliche Umfahrung verschwenkt werden. Anschließend wird, in einer offenen Baugrube mit rückverankerten Schlitzwänden und der zuvor hergestellten Unterwasser­betonsohle, mit dem Bau des darunterliegenden Trogabschnitts begonnen.

Besonderheiten der Konstruktion

Das Bauwerk besteht aus einem zweigleisigen Stahlbeton­überbau auf tiefgegründeten Widerlagern sowie einer Mittel­unterstützung. Zunächst werden Schlitzwände als dauerhafte Konstruktion im Bereich der Widerlager und der Mittel­unterstützung hergestellt. Sie tragen die Brückenlasten und die wasserundurchlässige Baugruben­umschließung für die Herstellung der Tröge ab. Über den Schlitzwänden werden Stahlbetonwände aufbetoniert, auf denen der Überbau errichtet wird.

Welche Umleitungen sind notwendig?

Um Baufreiheit zu erlangen und den Bahnverkehr aufrecht zu erhalten, wird eine zweigleisige Umfahrungs­strecke eingerichtet, für die im Gleisbereich vorhandene Kabel und Leitungen verlegt werden müssen. Für die bauzeitliche Trasse werden vier Hilfsbrücken montiert, die auf Bohrpfählen im Bahndamm gegründet werden. Diese Bohrpfähle werden zur Lastabtragung von Horizontal- und Vertikalkräften benötigt. Wenn die bauzeitliche Umfahrung fertig ist, kann die Eisenbahn­überführung hergestellt werden. Währenddessen kann der Bahnverkehr, außer in kurzen Sperrpausen, aufrecht erhalten bleiben. Nach Fertigstellung erfolgt die Wiederinbetrieb­nahme der Strecke auf der neuen Überführung. Im Anschluss wird es keine weiteren Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs in diesem Bereich geben. Die Kiefholz­straße wird direkt unterhalb der vier Hilfsbrücken weiter geführt. Bis auf kurze Einschränkungen und die Notwendigkeit zur wechselnden Verkehrsführung wird somit auch im Bereich der Kiefholz­straße die bestehenden Verkehrs­beziehungen während der Bauzeit weitestgehend aufrechterhalten.

Bauzeit und Fertigstellung

Die Bauausführung läuft seit Februar 2016.
Bis voraussichtlich Ende 2019 erfolgen Einschränkungen in der Verkehrsführung im Zuge der Kiefholzstraße.
Dieses Los soll nach aktueller Terminplanung im Jahr 2020 fertiggestellt werden und anschließend beginnen die Arbeiten des Straßenbaus und der Entwässerungsanlagen im Querschnitt der BAB A 100.

Visualisierung Ringbahnquerung
Visualisierung Ringbahnquerung mit Blick zur A 100  © SenUVK/Arge SRB

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Regelquerschnitt
Querschnitt der Ringbahnbrücke


Regelquerschnitt
Querschnitt des Autobahntrogs mit Ringbahnbrücke