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Berlin ehrt drei Initiativen mit dem Engagementpreis „Fahrrad Berlin“

 Verleihung des Engagementpreis „Fahrrad Berlin“ an Fancy Women Bike Ride, die Initiative Radeln ohne Alter und den Verein KidBike e.V.
Bild: SenUVK / Marc Vorwerk
Pressemitteilung vom 22.11.2021

Nachhaltige Mobilität für alle: Verkehrsstaatssekretär Streese würdigt soziale Projekte, die ältere Menschen, Frauen und Kinder fürs Radfahren gewinnen

Als Anerkennung für ihre Verdienste um die Förderung des Radverkehrs in Berlin hat der Staatssekretär für Verkehr, Ingmar Streese, an diesem Montag den Berliner Fahrradpreis an drei Initiativen vergeben. Das Land ehrt mit dem Engagementpreis „Fahrrad Berlin“ in diesem Jahr insbesondere Personen und Initiativen, die sich um Menschen kümmern, die aus verschiedenen Gründen (noch) nicht mit dem Rad unterwegs sind, für das Radfahren aber gewonnen werden können. Die Akteur*innen setzen damit Impulse für eine stärkere Nutzung des Fahrrads in Berlin und beweisen zugleich ihr starkes soziales Engagement.

Staatssekretär Ingmar Streese: „Damit sich alle auf dem Rad im Straßenverkehr wohl fühlen, müssen verschiedenste Lebenslagen und Bedürfnisse Berücksichtigung finden. Die Mobilitätswende wird nur dann nachhaltig und erfolgreich sein, wenn für alle sozialen Schichten, für Frau und Mann, für Jung und für Alt und gerade auch für Personen mit Mobilitätseinschränkungen genügend Raum auf der Straße ist. Und wo dieser Raum fehlt, müssen wir ihn gemeinsam schaffen – die drei preisgekrönten Initiativen sind hier beeindruckende Vorbilder.“

Den Engagementpreis „Fahrrad Berlin“ erhalten in diesem Jahr folgende Initiativen:

  1. Der Fancy Women Bike Ride erhält die Auszeichnung für das Engagement, Frauen jeden Alters, aller gesellschaftlichen Schichten und verschiedener Glaubensrichtungen zu motivieren, das Fahrrad für die Mobilität in den Städten zu nutzen. Unter der Organisation von Frau Safia Yazanoglu findet jährlich am autofreien Sonntag eine Radtour in Berlin statt.
  2. Die gemeinnützige Initiative Radeln ohne Alter wird für die Initiative ausgezeichnet, Menschen aus Alters- und Pflegeeinrichtungen Rikscha-Fahrten in der Stadt zu ermöglichen. Die Idee für dieses ehrenamtliche Projekt brachte 2015 Herr Calle Overweg nach Berlin und Deutschland.
  3. Der Verein KidBike e.V. wird für die Förderung und Unterstützung junger Menschen jeglicher Herkunft in Mobilitätserziehung, im Erlernen von Fahrradtechnik, verkehrssicherem Verhalten sowie bei der Berufsorientierung geehrt. Besonders Mädchen und junge Frauen werden in ihrem Interesse für den Bereich Technik bestärkt.

Die Auszeichnung des Landes Berlin für Verdienste um den Radverkehr wurde im Jahr 2007 erstmals vergeben. 2020 wurde der Berliner Fahrradpreis, ehemals „FahrradStadtBerlin“, mit dem Namen Engagementpreis „Fahrrad Berlin“ neu ausgerichtet.