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Straßenbäume und Radwege

Ein frisch gepflanzter Baum, daneben drei Spaten, dahinter ein Banner der Stadtbaumkampagne
Baumpflanzung in Pankow im Rahmen der Stadtbaumkampagne
Bild: SenUVK

Immer mehr Menschen sind in Berlin klimafreundlich mit dem Fahrrad unterwegs. Die öffentliche Infrastruktur wird von Senat und Bezirken kontinuierlich dieser Entwicklung angepasst und Radwege werden (aus-)gebaut.

Beim Neu- oder Ausbau von Radwegen kann es in Einzelfällen zu Baumfällungen kommen. Der Grund dafür liegt meistens in den beengten örtlichen Verhältnissen. Für gefällte Bäume werden stets an anderer Stelle Neupflanzungen vorgenommen, wodurch ihre Gesamtzahl mindestens konstant bleibt. Die Finanzierung der Neupflanzungen ist im Budget der Radverkehrsmaßnahmen enthalten.

Oft werden Radverkehrsanlagen im Zusammenhang mit umfangreichen Baumaßnahmen errichtet, die wiederrum Baumfällungen notwendig machen, weil beispielsweise durch Schachtarbeiten das Wurzelwerk beschädigt wird und so die Standfestigkeit nicht mehr gesichert ist.

Die Berliner Stadtbäume sind wichtig für eine lebenswerte Stadt, denn sie sorgen für Kühlung in heißen Sommern und verbessern die Luftqualität. Deswegen sind im Berliner Landeshaushalt für das Jahr 2020 3 Millionen Euro und für das Jahr 2021 5 Millionen Euro vorgesehen, die in Pflege und Verbesserung des Stadtgrüns und damit auch der Straßenbäume fließen.

Zusätzlich spenden viele Berliner*innen und Unternehmen für die Pflanzung und Pflege eines Stadtbaums. Die Aktion „Stadtbäume für Berlin“ erklärt, wie man sich für eine grünere Stadt engagieren kann. Speziell für die Neupflanzung und Pflege von Stadtbäumen sind je 3 Millionen Euro für 2020 und 2021 geplant.