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Bonhoefferufer

Bonhoefferufer oberhalb der Schloßbrücke
Bonhoefferufer oberhalb der Schloßbrücke
Bild: Fromlowitz-Schilling

Aktuell

Die Baumfällungen und Leitungsrückbauarbeiten sind abgeschlossen. Die Technische Bearbeitung des Bauunternehmers erfolgt fortlaufend.
Landseitig der Ufermauer unterhalb (westlich) der Schlossbrücke erfolgen Aushubarbeiten und wasserseitig Spundwandarbeiten.
Zwischen der Spundwand und der alten Ufermauer werden Sedimente gebaggert und der Zwischenraum mit Sanden aufgefüllt.

Das Projekt

Statische Berechnungen und vertiefte Untersuchungen haben ergeben, dass die um 1905 erbaute Uferwand am Bonhoefferufer beidseitig der Schloßbrücke nicht mehr den Sicherheitsanforderungen genügt. Die Uferbefestigung des rechten Spreeufers muss infolge des schlechten Bauwerkszustandes zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit erneuert werden. Der betreffende Uferabschnitt ist ca. 500 m lang und hat zwischen Geländeoberfläche und Spreesohle eine Höhe von (je nach Lage) 5 bis 8 m.

Nachdem das Genehmigungsverfahren sowie die Ausschreibungen der Bauleistungen abgeschlossen wurden, sollen die praktischen Bauarbeiten im Frühjahr 2020 beginnen.

Die Ausführung der Baumaßnahme ist für die Zeit von Anfang 2020 bis Frühjahr 2022 vorgesehen.

Der Neubau des Bonhoefferufers wird im Rahmen der Gemeinschaft­saufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur” (GRW) mit Bundesmitteln und Mitteln des Landes Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe gefördert und durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz kofinanziert.

Fragen und Antworten

Fragen und Antworten, die uns während oder nach den Informationsveranstaltungen am 6. September 2017 und am 13. Dezember 2019 erreicht haben, haben wir für Sie an dieser Stelle zusammengestellt:

Die am Bonhoefferufer (oberhalb) vorgesehene Plattform erlaubt die Einrichtung eines Bootsanlegers durch Dritte (z.B. Reedereien). Die Plattform bietet mit Abmessungen von ca. 4 Meter x 15 Meter ausreichend Platz beispielsweise für Kinderwagen oder Rollstühle. Zum Österreichpark hin wird ein barrierefreier Anschluss an das Wegenetz der Grünanlage durch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf ermöglicht.

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Zur Erneuerung des Bonhoefferufers wird das beauftragte Bauunternehmen den Bauablauf und die Logistik planen. Hierbei strebt die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz an, die Auswirkungen auf AnwohnerInnen und Verkehr so weit wie möglich zu reduzieren. Sperrungen werden durch Aushänge mehrere Tage vorher angekündigt. Sperrbereiche sollen lokal begrenzt bleiben und mit dem Baufortschritt wandern.

(Siehe auch Frage: Ist es möglich, die Busspur am Tegeler Weg morgens länger für parkende Autos zu öffnen, um die Parkplatzproblematik zu verringern?)

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Die Finanzierung der Maßnahme wurde durch die Verabschiedung des Haushalts für die Jahre 2018/2019 im Dezember 2017 durch das Abgeordnetenhaus von Berlin gesichert.

Im Juli 2018 wurde die Sofortsicherung durch Big Bags mit Vorschüttung unter Wasser fertig gestellt. Mittlerweile liegen auch die Genehmigungen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltungen vor, so dass die Planungen weiter vorangetrieben werden konnten. Nach der Ausschreibung wurden Bauleistungen im Oktober 2019 vergeben. Als vertragliche Bauzeit werden zwei Jahre erwartet.

Vorgesehen wurde der Bauvertrag über den gesamten Abschnitt. Während der Bauzeit sind Stillstandzeiten zu erwarten, z.B. bei ungünstiger Witterung (starker Frost), Hochwasser, im Zuge von Kampfmittelarbeiten oder aus Gründen der Beweissicherung. Diese können derzeit nicht vorherbestimmt werden.

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Die Anregung wird aufgenommen und mit dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf besprochen. Die maßgebliche Entscheidung trifft allerdings das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf.

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Über diese Website und das Bürgerbüro der Initiative “Die nachhaltige Mierendorff-Insel 2030” in der Mierendorffstraße 6 wird über maßgebliche Entwicklungen informiert.

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Dem Anlegen eines Uferweges wasserseitig der vorhandenen und später wiederhergestellten Uferlinie werden im Rahmen dieser Maßnahme keine Chancen eingeräumt.

Um den Uferweg unter der Schlossbrücke von der Oberwasserseite zur Unterwasserseite hindurch zu führen, müsste man entweder

  • die Uferwand wasserseitig der vorhandenen Uferbefestigung und des Brückenwiderlagers neu errichten und den gewonnenen Landstreifen als Weg nutzen oder
  • über der Wasserfläche einen Steg längs des Ufers als Weg neu herstellen.

Gründe, weshalb die Weganlage nicht im Zuge der Ufererneuerungs­maßnahme entstehen wird, sind insbesondere:

  • Die Projektfinanzierung (Projektintention) sieht derartige Leistungen nicht vor.
  • Die Bundeswasserstraße würde durch das wasserseitige Anordnen der Uferwand (Landgewinnung) eingeengt werden.

Die geplante Uferbefestigung schließt nicht aus, durch gesonderte Maßnahmen und gesonderte Finanzierung einen wasserseitigen Steg (Plattform auf Pfählen) als Weg auszubilden. Die Anlage des Weges inkl. Steg ist aber nicht Gegenstand der Ufererneuerung (Projektabgrenzung), sondern wäre voraussichtlich in der Zuständigkeit des Bezirkes hinsichtlich der Machbarkeit (Abflussbehinderung, Genehmigungsfähigkeit durch den Bund) zu prüfen.

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Maßgebliche Leistungen sind: Abbrucharbeiten, Bohrarbeiten, Nassbaggerarbeiten, Spundwandarbeiten Injektionsarbeiten, Kampfmittelbeseitigungsleistungen, Betonarbeiten und Natursteinarbeiten. Diese Leistungen sind mit Lärm verbunden. Die vorgesehenen Leistungen sind im Rahmen geltender Lärmschutzanforderungen ausführbar, vertragliche Regelungen werden mit den Bauunternehmen dahingehend getroffen.

Um die Verwendung von Dieselaggregaten zu minimieren, ist ein landgebundener Stromanschluss vorgesehen. Für wassergebundene Leistungen kann auf Dieselaggregate nicht vollständig verzichtet werden. Jedoch wird angestrebt, Einfluss auf den Bauunternehmer zu nehmen, damit überflüssige Störungen vermieden werden.

Es werden keine Nachtarbeiten stattfinden.

Sollten Sie dennoch eine Beeinträchtigung feststellen, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf:

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Abteilung Tiefbau
Fachbereich PW – Projektbereich Wasser
Genia Schwanke
Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Tel.: (030) 90139-3926
E-Mail: genia.schwanke@senuvk.berlin.de

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Die Vorabstimmung mit der Verkehrslenkung Berlin hat ergeben, dass das Verändern der Busspur im Rahmen dieser Maßnahme nicht realistisch erscheint.

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Gesetzlich geregelt ist, dass das Land schifffahrtbedingte Schäden dem Bund in Rechnung stellt. Daher ist in der Regel nicht vorgesehen, dass das Land Nutzer der Wasserstraße in die Pflicht nimmt.

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Die Bauherrin stimmt sich mit allen Betroffenen sowie für angrenzende oder parallel laufende Projekte Verantwortlichen ab, auch mit 50Hertz.

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Fragen und Anregungen können gerne an den Fachbereich Wasserbau (bisherige Bezeichnung: Projektmanagement Wasser) gerichtet werden:

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Abteilung Tiefbau
Fachbereich Wasserbau
Jörgen Rutke
Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Tel.: (030) 90139-3920
E-Mail: joergen.rutke@senuvk.berlin.de

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Die Analyse der Kampfmittelsituation obliegt dem Objektbereich Altlasten/Kampfmittel der Abteilung Tiefbau bei SenUVK. Landseitig hat die Ordnungsbehörde keinen konkreten Verdacht auf Kampfmittel. Der wasserseitige Verdacht wird durch geeignete Maßnahmen berücksichtigt. Vorlaufend wurde die Untersuchung bei der Sofortsicherung begonnen und wird baubegleitend fortgeführt. Maßgeblich sind die einzelnen Bauarbeiten für die Uferwand. Fragen können auch zu diesem Thema gerne an den Fachbereich gerichtet werden:

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Abteilung Tiefbau
Fachbereich Wasserbau
Jörgen Rutke
Württembergische Straße 6
10707 Berlin
Tel.: 030 90139-3920
E-Mail: joergen.rutke@senuvk.berlin.de

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Baumfällungen sind in erster Linie westlich der Schlossbrücke (26 Baumfällungen) und in geringem Umfang (drei Baumfällungen) am östlichen Ende des Bonhoefferufers (Höhe Anlegestelle) erforderlich. Die Fällungen werden Anfang 2020 stattfinden.
Ziel ist es, die gefällten Bäume ortsnah durch Baumarten zu ersetzen, die neben Winterhärte auch Hitze- und Trockengefährdungen sowie Straßennähe berücksichtigen. Die Bäume werden bei der Nachpflanzung nicht die Höhe der zuvor gefällten Bäume haben, sondern jünger (kleiner) sein, um die Anwachschancen zu erhöhen.

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Die Umsetzung der Nistkästen erfolgt in Abstimmung mit der ökologischen Baubegleitung.

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Die Wiederherstellung der Promenade erfolgt nach Vorgaben des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf.

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Im Rahmen des Projektes kann diese Frage nicht beantwortet werden, da sie in der Zuständigkeit der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) liegt. Für die Erneuerung der Uferwand wird die dauerhafte Umleitung der Schifffahrt nicht voraus gesetzt und ist auch nicht notwendig. Daher wird nicht angestrebt, die Schifffahrtsverhältnisse dauerhaft zu verändern. Bauzeitlich notwendige Beschränkungen sind noch zu untersuchen.

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Zum Zweck der Uferwandsanierung ist das Sperren der Schlossbrücke nicht erforderlich.

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Auswirkungen auf den ÖPNV sind nicht zu erwarten.

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Die Auswahl und Anmietung einer Baustelleneinrichtungs­fläche liegt in der Verantwortung des Bauunternehmers, der hierfür die Zustimmung des Flächeneigentümers – in diesem Fall des Landes Berlin vertreten durch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf – einzuholen hat.

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Rückblick

Zweite Informations­veranstaltung vom 13. Dezember 2019

Mitte Dezember 2019 lud die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz erneut zu einer Informationsveranstaltung in die UdK am Mierendorffplatz ein, um Interessierte auf den aktuellen Stand zu bringen. Rund 50 Gäste nahmen nach der Präsentation der Projekt­verantwortlichen die Möglichkeit wahr, ins Gespräch zu kommen und sowohl Fragen zu stellen als auch kritische und positive Anmerkungen zu machen.

Wir freuen uns über das Interesse und möchten allen, die nicht teilnehmen konnten, die Möglichkeit geben, sich ebenfalls zu informieren. Die während der Veranstaltung gezeigte Präsentation können Sie hier downloaden:

Präsentation zur Informationsveranstaltung

PDF-Dokument (3.5 MB)

Erste Informations­veranstaltung am 6. September 2017

zur Bildergalerie

Rund 100 Interessierte waren zur ersten Informations­veranstaltung am 6. September 2017 in die UdK am Mierendorffplatz gekommen, um mit den Planungsverantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

Projektbeteiligte

  • Bauherr Uferwand – Land Berlin, Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK), Abteilung Tiefbau, Projektbereich Wasser
  • Uferpromenade und Bäume – Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Straßen- und Grünflächenamt (SGA-ChaWi)
  • Wasserstraße – Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Berlin (WSA-Berlin)
  • Genehmigungsbehörden – Wasserbehörde des Landes Berlin (SenUVK) und WSA-Berlin