Nachrüstung landeseigener Fahrzeuge

E-Autos der Berliner Wasserbetriebe
Bild: Berliner Wasserbetriebe

Der Berliner Senat will nicht nur regulieren, sondern auch mit gutem Beispiel vorangehen, um die Luft in der Stadt sauberer zu bekommen. Die landeseigenen Fahrzeuge von BVG oder BSR stehen dabei im Fokus.

Linienbusse sind viel unterwegs und verursachen an einigen Straßen ein Zehntel bis ein Viertel der Stickoxid-Belastung. Bis Ende 2019 werden die älteren Busse der BVG so ausgerüstet, dass sie die Grenzwerte deutlich einhalten. Um bis zu 85 Prozent kann der Schadstoff-Ausstoß so verringert werden.

E-Busse stoßen lokal überhaupt keine Abgase aus. Sie sind deswegen den mit Diesel betriebenen Fahrzeugen deutlich überlegen und zudem noch viel leiser. Deswegen werden nach und nach alle BVG-Busse durch E-Busse ersetzt. Bis spätestens 2030 wird dieser Prozess abgeschlossen sein.

Auch bei den großen Kommunalfahrzeugen, insbesondere Müllfahrzeuge, ist mit der Nachrüstung von Stickoxidfiltern begonnen worden und wird mit Hochdruck weitergetrieben.