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Elektrisch unterwegs auf Berlins Straßen – Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum

In den vergangenen Jahren, insbesondere aber im Jahr 2021, war ein deutlicher Anstieg der Zahl zugelassener elektrisch angetriebener Fahrzeuge innerhalb der Stadt zu verzeichnen.
Dies hat dazu geführt, dass die bestehende städtische Ladeinfrastruktur besser ausgelastet ist und dass auch auf öffentlich zugänglichem privatem Grund, z.B. auf Kundenparkplätzen, vermehrt Ladeangebote gefunden werden können.
Letzteres stellt eine besonders positive Entwicklung dar, da durch ein zunehmendes Ladeinfrastrukturangebot auf privatem Grund der öffentliche Raum entlastet werden kann.
Folglich gehören Ladeeinrichtungen und an ihnen ladende Fahrzeuge mehr und mehr zum alltäglichen Bild auf Berlins Straßen und (Park-)Plätzen.

Die Rolle der Elektromobilität im Rahmen der Verkehrs- und Antriebswende

Insbesondere vor dem Hintergrund der von der Bundesregierung und dem Berliner Senat angestrebten Reduktion der Emissionen im Verkehrssektor ist es wichtig, dass die Antriebswende, neben der Mobilitätswende, einen festen Bestandteil der Verkehrswende bildet.

Um das bis Ende 2021 entstandene Netz an Ladepunkten im öffentlichen Raum weiter auszubauen, hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz das sogenannte Berliner Modell überarbeitet und im Jahr 2021 über einen Senatsbeschluss die notwendigen finanziellen Mittel für einen weiteren Ladeinfrastrukturausbau im öffentlichen Straßenland sichern können. Ein weiterer Baustein bestand darin, dass die Vertragsverhandlungen mit dem landeseigenen Unternehmen, der Berliner Stadtwerke KommunalPartner GmbH, Ende 2021 zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht wurden, sodass auch mit den gesicherten finanziellen Rahmenbedingungen der Ausbau eines bedarfsgerechten Ladeinfrastrukturnetzes bis 2030 geplant und zügig umgesetzt werden kann.
Die überarbeiteten Regeln des „Berliner Modells“ gelten sowohl für die Berliner Stadtwerke KommunalPartner GmbH, als auch für private dritte Betreiber, denen es nach dem Abschluss eines Betreibervertrages auch weiterhin möglich sein wird, Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum zu errichten und zu betreiben.

Energieatlas Berlin, Stand 03/2022

Öffentliche Ladeinfrastruktur für alle Elektromobilist*innen mit Pkw und leichtem Nutzfahrzeug

Bis Ende Dezember 2021 wurden 1.817 öffentlich zugängliche Ladepunkte im öffentlichen und privaten Raum in Betrieb genommenen. Darunter fallen 1.170 Ladepunkte, die im öffentlichen Straßenland errichtet wurden. Öffentliche Ladeinfrastruktur für alle Elektromobilist*innen mit Pkw und leichtem Nutzfahrzeug

Parkplatz - Elektrofahrzeuge während des Ladevorgangs

Grundlagen des Ladeinfrastrukturaufbaus

Ein leistungsfähiges Ladeinfrastrukturnetz ist eine zentrale Voraussetzung, um die Attraktivität der Elektromobilität steigern und um den mit einem Umstieg auf das Elektroauto verbundenen Vorbehalten u. a. von Bürger*innen adäquat begegnen zu können. Grundlagen des Ladeinfrastrukturaufbaus

Beispielabbildung Positivräume

Informationen zum Ladeinfrastrukturausbau durch dritte Betreiber

Dritten Betreibern von Ladeinfrastruktur ist es auch weiterhin möglich Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum zu errichten und zu betreiben. Hier finden sich die wichtigsten Infos in Kürze. Informationen zum Ladeinfrastrukturausbau durch dritte Betreiber