Verkehr  
 

Radrouten und Radverkehrsanlagen - Wannsee-Route RR1

Etappe Wannsee




17. Strandbad Wannsee

Der Lido Berlins ist das größte Binnenstrandbad Europas. Der 1.275 m lange Sandstrand mit seinen in das hohe Ufer der Havelberge hinein gebauten Terrassen wurde 1929–30 nach Plänen von Martin Wagner und Richard Emisch angelegt. Die mit gelben Klinkern verkleidete Anlage ist ein herausragendes Beispiel moderner europäischer Freizeitarchitektur.
 

18. Liebermann-Villa

Das Landhaus war die Villa des bekanntesten deutschen Impressionisten Max Liebermann. Villa und Garten wurden nach den farbenfrohen Gartenbildern des Malers rekonstruiert. Ein Geheimtipp nicht nur für Garten- und Kunstbegeisterte.
 

19. Haus der Wannseekonferenz

In der Villa wurde am 20. Januar 1942 die so genannte "Endlösung der Judenfrage" beschlossen. Die Villa ist heute Bildungsstätte und Dokumentationszentrum des Völkermordes an den bis zu 6 Millionen jüdischen Opfern.
 

20. bis 24. Preußens Arkadien

Arkadien: das ist ein Synonym für eine idyllische Landschaft und philosophische Vorgabe für eine idealtypische Verbindung von Mensch, Architektur und Natur. Schon die Brandenburger Kurfürsten wandelten die Umgebung ihrer Potsdamer Residenz zwischen Werder und Pfaueninsel in eine barocke Parklandschaft um. Die Verbindung von Architektur und Landschaft ist auch Vorgabe für die Preußenkönige Friedrich II., Friedrich Wilhelm III. und IV. Verbunden mit der Weiterentwicklung und Umgestaltung zu einer der schönsten Parklandschaften Europas sind berühmte Namen wie Fürst Pückler und Joseph Peter Lenné.

Heute steht die im Zeitraum von über drei Jahrhunderten entstandene Gartenlandschaft als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO.
 

20. Pfaueninsel

Wer an der Fährstelle zur Insel übersetzt, begrüßt vom grellem Geschrei zahlreicher Pfauen, findet den Namen der Insel bestätigt. Die Pfaueninsel war die Lustinsel der Preußenkönige in der Havel. Hier wurden exotische Tiere gehalten, experimentierte der Glasmacher Johann Kunckel. In der Sichtachse zum Marmorpalais am Heiligen See ließ Friedrich Wilhelm II. ein Ruinenschlösschen bauen, Ziel für Lustfahrten über den Jungfernsee.
 

21. St. Peter und Paul auf Nikolskoe

Auf dem hohen Ufer der Havel liegen, mit einer beeindruckenden Sicht über die Havellandschaft, die Kirche St. Peter und Paul und die Traditionsgaststätte Blockhaus Nikolskoe. Auch St. Peter und Paul, 1837 nach Plänen des Architektenkönigs Friedrich Wilhelm IV. und seines Hofbaumeisters Ludwig Persius auf einem Bergsporn der Havelhöhen erbaut, ist mit seinem über die abendliche Schlösserlandschaft klingenden Glockenspiel Bestandteil des Landschaftsgemäldes an der Unterhavel.


Download