Verkehr  
 

Radrouten – Reinickendorf-Route RR5

Etappe von Wedding nach Reinickendorf




15. Weiße Stadt und Schillerpark

Von insgesamt sechs Siedlungen der Berliner Moderne wurden auch die Weiße Stadt (15a) und die Siedlung Schillerpark (15b) in die UNESCO-Liste des Welterbes aufgenommen. Die zwischen 1929 und 1931 nach Plänen von Bruno Ahrens, Wilhelm Büning und Otto Rudolf Salvisberg errichtete, im Volksmund wegen der charakteristischen weiß verputzten kubischen Bauten Weiße Stadt genannt, ist durch den Baustil der Neuen Sachlichkeit geprägt. Die aus rotem Backstein gebauten Häusergruppen der Siedlung Schillerpark (Bruno Taut 1924–30) war die erste Wohnanlage Berlins, die mit Flachdächern versehen wurde.
 

16. Alt-Reinickendorf

Das 1230 erstmalig urkundlich erwähnte Dorf, Namensgeber des gleichnamigen Bezirkes, ist einer der zahlreichen 1920 nach Groß-Berlin eingemeindeten ländlichen Siedlungen. Noch heute zeugen der Dorfanger, die mittelalterliche Dorfkirche und die niedrige Bebauung von der bäuerlichen Vergangenheit.
 

17. Bergmann-Borsig

Auf dem ehemaligen Borsigstandort in Wilhelmsruh entstand nach 1945 die Fabrik für Turbinen- und Kraftwerksanlagen VEB Bergmann-Borsig. Heute befindet sich auf dem Gelände der Pankow-Park. Die historischen Fabrikgebäude sind restauriert und einer neuen Nutzung zugeführt worden.
 

18. Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik

1880 entstand in Dalldorf dem heutigen Wittenau eine Städtische Irrenanstalt mit zehn Kranken-Pavillons für 1.000 Patientinnen und Patienten. Der Anstalt war ein Erziehungsheim für 100 geistig behinderte Kinder angeschlossen. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Wittenauer Heilstätten in Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik umbenannt, im Berliner Volksmund auch unter der Bezeichnung "Bonnies Ranch" bekannt. Heute ist die von einem ausgedehnten Park umgebene Klinik ein Standort des Berliner Krankenhausbetreibers Vivantes.


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