Verkehr  
 

Radrouten und Radverkehrsanlagen – Berliner Mauerweg 1

Etappe von Mitte nach Baumschulenweg




12. Brandenburger Tor und Pariser Platz

Der einstige kurfürstlich-königliche Prachtboulevard Unter den Linden endet mit Berlins guter Stube, dem Pariser Platz und dem symbolträchtigen Brandenburger Tor (gebaut von Carl Gotthard Langhans 1788–91).
 

13. Potsdamer Platz

Vor dem 2. Weltkrieg einer der verkehrsreichsten Plätze Europas, wurde das kriegszerstörte Areal während der Trennung Berlins zum Niemandsland. Heute ist die beeindruckende Silhouette des neu erstandenen Potsdamer Platzes mit seinen Hochhäusern Symbol des neuen Berlins.
 

14. Historische Gebäude an der Niederkirchnerstraße

Das Gebäude des Berliner Abgeordnetenhauses (14a) wurde von Friedrich Schulze 1892–97 als Preußischer Landtag errichtet. Während der Teilung Berlins war es Sitz der Staatlichen Plankommission der DDR und Abhörstandort der "Stasi". In dem 1877–81 errichteten Gropiusbau (14b), einem nach Plänen von Martin Gropius und Heino Schmieden im Stil der italienischen Renaissance gebauten Kunstgewerbemuseum, werden heute wechselnde Ausstellungen gezeigt. Auf dem Gelände der Stiftung "Topographie des Terrors" (14c) befand sich 1933–45 die Kommando-Zentrale des NS-Regimes: Gestapo, SS, SD und das Reichssicherheitshauptamt. Die Dauerausstellung dokumentiert die Geschichte der von hier aus gesteuerten nationalsozialistischen Verbrechen.
 

15. Checkpoint Charlie

Der Checkpoint war Grenzübergang der Alliierten zwischen Ost- und West-Berlin: ein Ort von besonderer Bedeutung für die deutsch-deutsche Teilung, dessen Bilder um die Welt gingen. Ein Muss für alle, die Berlin besuchen.
 

16. Luisenstädtischer Kanal

Benannt nach Königin Luise, Gemahlin des Königs Friedrich Wilhelms III., wurde der Kanal als Verbindung zwischen Landwehrkanal und Spree als Wasserstraße nach Plänen von Peter Joseph Lenné gebaut. 1852 eröffnet, ließ ihn Erwin Barth aufgrund von Geruchsbelästigung 1926 zur Hälfte wieder zuschütten und als Schmuck-Grünzug umgestalten. Mit dem Bau der Mauer wurden Kanal und Engelbecken vollständig verfüllt. Heute ist der Zustand von 1928 wieder hergestellt.
 

17. East Side Gallery

An der Mühlenstraße befindet sich der längste erhaltene Mauerabschnitt in der Berliner Innenstadt. 1990 haben Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt den 1,3 km langen Rest der Hinterlandmauer mit eindrücklichen Bildern bemalt. (East Side Gallery).
 

18. Oberbaumbrücke

Wo zu Zeiten der Akzisemauer – Zollmauer um Berlin zwischen Anfang des 18. bis Mitte des 19. Jahrhunderts – die Spree durch einen Stamm, den Oberbaum, versperrt wurde, befindet sich heute die Oberbaumbrücke, gebaut 1894–96 nach Plänen von Otto Strahn.
 

19. Landwehrkanal

"Berlin ist aus dem Kahn gebaut." Um die Spree zu entlasten und den Materialtransport für die Stadterweiterung zu ermöglichen, wurde zwischen 1845 und 1850 ein Umgehungskanal gebaut. Der Landwehrkanal verbindet die untere Spree in Charlottenburg mit der oberen Spree am Osthafen. Am Humboldthafen in Mitte und in Kreuzberg bildete der Fluss die Grenze zwischen Ost- und West-Berlin.

Schnellzugriff Verkehrsthemen



Download/Links