Umwelt  

 

Elektromagnetische Felder und Licht

EMF Messprojekt


Antenne Im ersten Halbjahr 2004 wurde auf Initiative der vier Berliner Mobilfunknetzbetreiber, T-Mobile, Vodafon D2, E-plus und O2 in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung eine Messkampagne in Berlin zur Ermittlung der Immissionen von Mobilfunksendeanlagen durchgeführt.

25 repräsentative Messorte wurden von den beteiligten Bezirken von Berlin mit der damaligen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung abgestimmt. Diese waren Aufenthaltsorte meist in unmittelbarer Umgebung von Mobilfunkantennen. Im Durchschnitt wurden an den Messorten 4,8 Prozent der jeweils frequenzabhängigen Grenzwerte der Verordnung über elektromagnetische Felder ermittelt. Der Maximalwert bei höchster betrieblicher Auslastung der Mobilfunksendeanlagen betrug 15,6 Prozent des frequenzabhängigen Grenzwertes. Damit liegen diese Ergebnisse in Berlin wie auch die in anderen Bundesländern (Bayern, Baden-Württemberg, Hamburg) ermittelten Immissionen deutlich unterhalb der Grenzwerte. Den Untersuchungsbericht und die einzelnen Messergebnisse von 2004 finden Sie zum Download im Bereich EMF Messprojekt 2004.
 
Damals wurden auch spätere Kontrollmessungen zur Ermittlung der Immissionsentwicklung durch elektromagnetische Felder, speziell die des Mobilfunks, an ausgewählten neuen sowie teilweise bereits im Untersuchungsbericht 2004 schon genannten Messorten vereinbart.

Grund für diese Folgeuntersuchung durch die damalige Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz ist der weiterhin verstärkte Ausbau mit UMTS-Anlagen entsprechend den Bedingungen der durch die Mobilfunkbetreiber von der Bundesregierung erworbenen UMTS-Lizenzen zum Ausbau des Sendeanlagennetzes.

Der Ist-Zustand der Mobilfunkimmissionen wurde im Jahr 2008 an 12 Messorten mit insgesamt 20 Messpunkten kontrolliert und erneut mit den Grenzwerten der Verordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV) verglichen.

An den 20 Messpunkten wurden im Durchschnitt 3,3 Prozent der jeweils frequenzabhängigen Grenzwerte ermittelt. Alle Messpunkte waren wieder Aufenthaltsorte in der Nähe von Mobilfunkantennen. Der höchste Wert der Messkampagne betrug hier 9,2 Prozent des frequenzabhängigen Grenzwertes.

Die Messergebnisse von 2008 finden Sie zum Download im Bereich EMF Messprojekt 2008.