Umwelt  

 

Abfallstrategien

Re-Use Berlin


Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Foto: SenUVK /PEPERONI

Das ist Re-Use Berlin 2019.

Die verschiedenen Aktionen zur Wiederverwendung von Gebrauchtwaren, die 2018 unter der Dachmarke Re-Use Berlin initiiert und durchgeführt wurden, sollen in diesem Jahr fortgeführt werden. Die geplanten Maßnahmen knüpfen an die bisherigen Erfolge an und umfassen zusätzlich neue Konzepte:
  • Erarbeitung eines Programms zur Bündelung der bestehenden Gebrauchtwarenläden unter einer gemeinsamen Dachmarke zusammen mit zentralen Akteuren aus der Berliner Re-Use-Bewegung. In der zweiten Jahreshälfte soll das Programm testweise umgesetzt werden.
  • Durchführung von Gebrauchtwaren-Sammelaktionen in mehreren Berliner Bezirken, bei denen bereits bestehende Gebrauchtwarenläden die Entgegennahme, Logistik und den Verkauf unter Federführung der Senatsverwaltung übernehmen.
  • Förderung von mehreren Re-Use-Veranstaltungen, die vom erweiterten Aktionskreis Re-Use Berlin durchgeführt werden können. Dazu gehört auch die Umsetzung von vier prämierten Projekten aus dem Ideenwettbewerb des vergangenen Jahres.
  • Durchführung eines weiteren Ideenwettbewerbs, bei dem erneut Initiativen aus der Stadtbevölkerung zur Stärkung der Wiederverwendung gesucht werden.
  • Organisation von drei Fachdialogen mit dem erweiterten Aktions- und Interessiertenkreis Re-Use Berlin.
  • Erarbeitung eines konkreten Geschäftsmodells für ein "Warenhaus der Zukunft" und Verknüpfung des Modells mit Akteuren der Zero-Waste-Bewegung, vorzugsweise aus dem Bereich Bildung, Innovation und Reparatur.


Video: Wiederverwendung kommt ziemlich gut an (05:11 min)
Herausgeber: SenUVK

Kurzbeschreibung des Videos
Um dem gesetzten Ziel „Zero Waste“ in Berlin näher zu kommen, müssen alle zusammenarbeiten. Im Rahmen der Initiative „Re-Use Berlin“ des Senats für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und verschiedener Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft, soll die Bereitschaft zur Wiederverwendung von Gebrauchtwaren bei allen Berlinerinnen und Berlinern gestärkt werden. Zu diesem Zweck wurden kontinuierliche Gebrauchtwarensammlungen an Marktplätzen, an einem BSR-Recyclinghof und über Abholungen mit Velotaxen durchgeführt. In enger Zusammenarbeit mit dem CRCLR-Haus in Neukölln, einem Laborraum für ökonomisch-ökologische Wirtschaft, wurde aus den gesammelten Berliner Waren ein Pop-up-Store aufgebaut. Kleidung, Bücher, Hausrat und vieles mehr konnte dort für wenig Geld erworben werden – um mit dem Erlös neue Zero-Waste-Projekte zu prämieren. Sowohl die Sammlungen als auch der Pop-up-Store wurden in Befragungen als besonders wertvoll und nützlich beurteilt und begeistert genutzt. Die Initiative möchte deshalb in 2019 an die Erfolge anknüpfen.

Produktion: Peperoni Werbe- und PR-Agentur zusammen mit Kai Branss Films im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz