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Bioabfälle - Biotonne für Ein- und Zweifamilienhäuser

Aktionstermine


Infostand; Bild: SenUVK
Infostand, RESTLOS Rad; Bild: SenUVK

Im August 2020 startete die Kampagne „Biotonne für Berlin“ in die zweite Runde und wirbt mit drei Aktionsformaten für die Vermeidung von Lebensmittelabfällen und die klimafreundliche Verwertung von unvermeidbaren Bioabfällen über die Biotonne.

Die Aktion wird 2021 nach der Winterpause fortgesetzt – die Termine folgen.

Das RESTLOS Rad: Gemeinsam kochen fürs Klima

Am RESTLOS Rad, der mobilen Fahrradküche von RESTLOS GLÜCKLICH e. V., wird gezeigt, wie einfach und lecker klimaverträgliches Kochen sein kann. Das zur mobilen Küche aufgerüstete E-Lastenfahrrad tourt durch einige Berliner Gebiete und hält an stark frequentierten Orten an. Hier werden gemeinsam klimafreundliche Gerichte zubereitet. Verwendet werden dafür ausschließlich Lebensmittel, die zuvor aus dem regulären Verkauf aussortiert wurden – z. B. Obst mit kleinen braunen Stellen, krummes Gemüse, Brot vom Vortag oder falsch etikettierte Ware.


Infostand; Bild: SenUVK
Infostand; Bild: SenUVK

Infostände: Die Biotonne für Küche und Garten

An Infoständen werden Fragen rund um die Biotonne angesprochen. Wer organische Abfälle über die Biotonne entsorgt, trägt aktiv zum Klimaschutz bei, denn aus Bioabfällen werden Biogas und organischer Dünger gewonnen. Doch was gehört alles in die Biotonne? Erfahren Sie bei einem Abfall-Sortierspiel, wie Sie die Biotonne richtig nutzen. Erzählen Sie auch Ihren Nachbarn von der Biotonne und erhalten Sie im Rahmen der Aktion „Nachbarn werben Nachbarn“ eine schöne Prämie (Biotoni – Sammelgefäß für Bioabfälle) für jede neue Biotonne in Berlin.
 

TonnenToni: Die Biotonne informiert

An verschiedenen Standorten in der Stadt werden Biotonnen als Infostelen – TonnenTonis – aufgestellt, die die Bürger im Herbst 2020 und im Frühjahr 2021 auf die richtige Verwertung von Bioabfällen über die Biotonne aufmerksam machen. An öffentlichen Plätzen, Gebäuden und auf Parkplätzen erzählen die TonnenTonis jeweils in einer Trilogie eine Geschichte über die Bedeutung der Biotonne. Die Biotonnen sprechen dabei als Gegenstand der Aktion für sich selbst.

Tonnentonis, Grafik: SenUVK
Grafik: SenUVK


Rückblick 2019

Die Kampagne „Biotonne für Berlin“ informiert seit 2019 vor allem Bürgerinnen und Bürger in den gartenreichen Außengebieten von Berlin über den Nutzen und den Gebrauch der Biotonne.

Das „Biotonnen-Team" hatte von Mai bis Oktober 2019 16 Einsätze mit einem Informationsstand zur Biotonne auf Wochenmärkten, Stadtteilfesten und in Baumärkten. Im Rahmen der Aktion „Nachbarn werben Nachbarn“ motivierten 160 Berliner und Berlinerinnen erfolgreich ihren Nachbarn, eine Biotonne zu bestellen. Als Prämie erhielten die werbenden Nachbarn gegen Vorlage eines Gutscheins einen schicken Vorsortierbehälter (Biotoni).

Was sagen die neuen Biotonnen-Besitzerinnen und Besitzer?
  • Tamara S. aus Kladow wurde von ihrer Nachbarin erfolgreich geworben:
    „Die Bereitstellung der Biotonne mit den Rollen ist für uns viel bequemer als der sperrige Laubsack, den wir bisher hatten. Noch dazu können wir unsere Küchenabfälle darin entsorgen. Wie man das Problem mit den Gerüchen lösen kann, haben wir im Internet recherchiert. Dass Bioabfall aber auch mal stinkt, ist für uns keine faule Ausrede mehr, die Biotonne abzulehnen.“
  • Volker K. aus Buckow kam bei einer Eigentümerversammlung ins Gespräch mit seinem Nachbarn:
    „Mir war ehrlich gesagt nicht bewusst, dass tierische Essensreste auch in der Biotonne entsorgt werden dürfen. Für unser relativ kleines Grundstück ist die Biotonne im Vergleich zum Komposthaufen auch die sauberere Lösung für Gartenabfälle. Vor allem im Hochsommer entsteht keine Geruchsbelästigung durch Rasenschnitt. Und aufgrund der dadurch möglich gewordenen Umstellung der Restmülltonne von 120L auf 60L, mit einer vierwöchigen Leerung, hat es insgesamt sogar eine Geldersparnis für uns bewirkt.“