Mühlendamm / Molkenmarkt / Grunerstraße / Klosterviertel - Umbau

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Molkenmarkt
Bild: Philipp Meuser

Ausführungsphase

Der Molkenmarkt, als einst historisches Zentrum Berlins, ist gegenwärtig nur noch schwer erkennbar. Wo heute überdimensionierte Straßen entlang führen und Parkplatzflächen den Raum prägen, standen einst zahlreiche geschichtsträchtige Häuser in unmittelbarer Nähe des ältesten Marktplatzes der Stadt. Durch Zerstörung und Umgestaltung verlor der Molkenmarkt seine Bedeutung als lebendiges Stadtquartier und die heutigen historischen Relikte, wie das Rote Rathaus und die Parochialkirche, stehen beziehungslos zueinander im Stadtgrundriss.

Durch den am 14.09.2016 festgesetzten Bebauungsplan (B-Plan) 1-14 wurde die Grundlage geschaffen, eine städtebauliche Neustrukturierung vorzunehmen und den Molkenmarkt in Annäherung an seinen historischen Grundriss für die Menschen zurückzugewinnen. Der Fokus dafür liegt in der Umverlegung der Grunerstraße in den Verlauf der Gustav-Böß-Straße und den damit verbundenen Änderungen der angrenzenden Straßenverläufe. Gleichzeitig wird durch die Maßnahme neuer Raum zur innerstädtischen Bebauung aus ungenutzten Arealen geschaffen. Die im Lageplan dargestellte Bebauung stammt aus der Bebauungsplanstudie aus dem Jahr 2009 und wird durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen weiter bearbeitet.

Die Straßenbaumaßnahme wird in zwei Bereiche unterteilt. Zum einen in den “Umbau Mühlendamm / Molkenmarkt / Grunerstraße (Hauptstraßenzug) von Mühlendammbrücke bis Littenstraße einschließlich den Anschlüssen Spandauer Straße bis Stralauer Straße” und zum anderen in den “Umbau der Quartiersstraßen im Klosterviertel (Bereich Molkenmarkt / Klosterviertel)”.

Zunächst ist der neue Hauptstraßenzug als Ortdurchfahrt der Bundesstraße B1 zu errichten. Erst nach der Verkehrsfreigabe der neuen Straße stehen frei werdende ehemalige Straßenflächen für Hochbauaktivitäten zur Umsetzung der Planungsziele des B-Planes 1-14 zur Verfügung. Die Realisierung der Quartiersstraßen steht im Kontext zum Hochbau.

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Planung

Voruntersuchungen

Im Vorfeld wurden umfangreiche Voruntersuchungen durchgeführt, um eine vollständige, eindeutige Planung für den reibungslosen Bauablauf zu schaffen.

Im Rahmen der Bebauungsplanbearbeitung wurde bereits eine Umweltprüfung vorgenommen, die im B-Plan 1-14 in Kapitel II – Umweltbericht – vollständig eingearbeitet ist. In dieser werden unter anderem die Schwerpunkte des Schallschutzes, der Schadstoffbelastung und der Vegetationsflächen behandelt. Relevante Ergebnisse sind zum einen die schallschutztechnischen Anforderungen, die durch ergänzende Maßnahmen an Bestandsgebäuden im Einflussbereich der Hauptverkehrsstraßen erreicht werden sollen, als auch die Maßnahmen zur Einhaltung der Immissionsgrenzwerte an der zukünftigen Gebäudeecke Molkenmarkt / Grunerstraße. Außerdem kommt es während der Baumaßnahme zu erheblichen Änderungen und Verlust von Vegetationsflächen. Diese werden im Zuge des Baus entlang der neuen Straßenzüge durch Ersatzpflanzungen und neue Grünflächen ausgeglichen. Insgesamt werden ca. 140 Straßenbäume neu gepflanzt.

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Lageplan
Bild: SenUVK

Die gegenwärtige Verkehrsführung der Landsberger Allee im Zuge der Marzahner Brücken ist bezüglich der Verknüpfungen zum Gewerbekomplex der Knorrbremse und weiter nördlich angesiedelter Gewerbegebiete schwer begreifbar und unübersichtlich. Der Anschluss über innenliegende Rampen ist untypisch und führt zu Orientierungsschwierigkeiten, Falschfahrten und daraus resultierend zu Konflikten und Sicherheitsproblemen im Verkehrsablauf.

Ferner ist die niveaugleiche Querung der Straßenbahntrasse, die sich in Seitenlage befindet, als Konfliktpunkt zu nennen. Die Führung des Fußgänger- und Fahrradverkehrs im Bestand ist ebenfalls unbefriedigend gelöst.

Sowohl der Zustand der Ingenieurbauwerke, als auch die gegenwärtige Verkehrsführung für alle Verkehrsarten und die Erreichbarkeit der anliegenden Gewerbegebiete erfordern eine Neuordnung des gesamten Kreuzungsbereiches. Da diese Umsetzung nur durch einen Knotenneubau zu erreichen ist, wurde durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz eine Machbarkeitsstudie mit Lösungsmöglichkeiten bzw. Varianten erarbeitet.

Planungsstand

Durch den B-Plan 1-14 wurde das Erfordernis eines Planfeststellungsverfahrens für den Hauptstraßenzug aufgehoben (Kapitel V.6). Die planfeststellungs­ersetzenden Inhalte für die Bundesstraße wurden dem B-Plan als Plan 2 beigefügt.

Bereits im Jahre 2007 wurde für den Hauptstraßenzug eine Vorplanung für die Festlegung des räumlichen Umfangs der Planfeststellungsersetzung durchgeführt. In ihr wurden die notwendigen verkehrstechnischen Anforderungen untersucht und aufgestellt. Im Jahre 2015 wurde diese Planung auf Grund neuer Randbedingungen angepasst. Hauptaugenmerk lag dabei auf der Verbesserung der Radwegführung.

Der neue Hauptstraßenzug, im Lageplan als Mühlendamm, Molkenmarkt und Grunerstraße (neu) bezeichnet, wird auch in Zukunft sehr stark befahren sein. Daher werden die Querschnitte und die Gestaltung weiterhin die Charakteristika einer großstädtischen Hauptstraße aufweisen. Es erfolgt eine dreistreifige Ausbildung der Fahrbahnen je Fahrtrichtung mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h. Durch die Umverlegung der Grunerstraße in den Verlauf der Gustav-Böß-Straße werden Kreuzungspunkte neu strukturiert. Die Verkehrsknoten Grunerstraße-Stralauer Straße und Grunerstraße-Mühlendamm-Spandauer Straße werden zukünftig durch eine Kurve verbunden und mittels Lichtsignalanlagen geregelt. So soll ein zügiger Verkehrsfluss für den motorisierten Individualverkehr sichergestellt werden. Um die Anbindungen an das umliegende Straßennetz zu gewährleisten, werden die Jüdenstraße, die Klosterstraße und die Parochialstraße bis zum neuen Hauptstraßenzug unter Berücksichtigung historischer Fluchten verlängert. In der Stralauer Straße wird die bisherige Querschnittsbreite beibehalten. Auf Grund des zukünftig geringeren Verkehrsaufkommens vom Mühlendamm in die Stralauer Straße (Linksabbieger Verbot) wird zu Gunsten breiterer Radschutzstreifen im Abschnitt bis zur Jüdenstraße nur eine Fahrspur angeboten. Auf der Gegenfahrbahn bleibt die zweistreifige Führung erhalten.

Für Fußgänger und Radfahrende werden attraktive Räume im Straßenland geschaffen und deren Verkehrssicherheit erhöht. Neben 2 Meter breiten gesonderten Radverkehrsanlagen – entweder als Radwege hinter den straßenbegleitenden Baumreihen oder als Radfahrstreifen auf der Fahrbahn, werden zusätzliche Querungsmöglichkeiten getrennt für Fußgänger und Radfahrende angeordnet. Bushaltestellen werden barrierefrei ausgebaut. Der im Zuge der Errichtung des Parkhauses der Rathauspassagen hergestellte Geh- und Radweg im Bereich nordwestlich der Grunerstraße bleibt erhalten und wird in die neue Planung integriert.

Durch die Baumaßnahme werden die bisherigen Parkmöglichkeiten am Roten Rathaus entfallen. Alternativ stehen Parkplätze im Parkhaus an der Grunerstraße bzw. in der Tiefgarage unter der Alexanderstraße zur Verfügung.

Entsprechend der historischen Bedeutung des Areals und der gewünschten gestalterischen Aufwertung des gemäß den B-Planfestsetzungen geplanten Stadtquartiers werden hochwertige Materialien verbaut, welche zudem wesentlich robuster und dauerhaft haltbarer sind.

  • Im Straßenzug Mühlendamm-Molkenmarkt-Grunerstraße werden die Anlagen der Straßenbeleuchtung grundlegend mit LED-Leuchtmitteln neu konzipiert. Dabei wird das bestehende Beleuchtungskonzept im Umfeld des Alexanderplatzes mit Typ Urbi 3-Leuchten aufgegriffen und doppelarmige Leuchten, teils mit einer zusätzlichen Gehwegausleuchtung, errichtet.
  • Die Gehwege werden mit vergüteten, geschliffenen Berliner Platten mit typischen Bischofsmützen im Diagonalverband ausgestattet.
  • Die Fahrbahnen werden mit Natursteinborden aus Granit eingefasst.
  • Im Bereich des Molkenmarktes entstehen attraktiv gestaltete Platzflächen mit Baum- und Bankstandorten, die zum Verweilen einladen. Die Befestigung greift die Thematik der Alten Münze auf: Natursteine werden kreisrund in Anlehnung an Münzen gepflastert.
  • Die artenreichen Baumpflanzungen mit Amberbäumen, Gledisien, Ulmen und Japanischen Schnurbäumen erfolgen in einem hochwertigen Pflanzsubstrat. Daran schließt ein mit Lava angereicherter Boden an, der Wasser speichern kann und somit auch im Innenstadtbereich gute Wachstumsbedingungen schafft.
  • Die Baumscheiben entlang des Straßenzuges Mühlendamm-Molkenmarkt-Grunerstraße und im Bereich zusätzlicher Bushaltestellen werden mit einer wasser- und luftdurchlässigen gebundenen Abdeckung versehen, welche betretbar und leicht zu reinigen sind.
  • Hochwertige Strauchpflanzungen erfolgen in Grünbeeten zwischen Gehweg und Radweg in der Innenkurve des Molkenmarktes direkt neben dem Nikolaiviertel. Zum Schutz dieser Flächen wird ein Tiergartenband angebracht.
  • Die Mittelstreifen werden mit Rasen begrünt, um neben Versickerungspotentialen auch optisch und naturräumlich einen Akzent zu setzen.
  • Ausreichend stabile Fahrradabstellmöglichkeiten – Typ Kreuzberger Bügel – werden angeboten.

Im Bereich des Mühlendamms und im neuen Straßenabschnitt Molkenmarkt wird zwischen den Fahrtrichtungen eine Trasse für eine zukünftige Straßenbahnlinie freigehalten. Die BVG wird hierfür ein gesondertes Planfeststellungsverfahren durchführen. Die Vorbereitungen für das Planfeststellungs­verfahren laufen.

Die Ausführungsplanung und Vergabe der Bauleistungen für den Hauptstraßenzug wird im dritten Quartal 2019 abgeschlossen, sodass der Bau anschließend beginnen kann.

Parallel zu den Bautätigkeiten des Straßenbaus werden Versorgungsunternehmen sämtliche Leitungen an die neuen Straßenquerschnitte gemäß den Anforderungen an eine moderne Infrastruktur anpassen.

Voraussetzung sämtlicher baulicher Aktivitäten ist die Genehmigung der Verkehrsführung während der Bauzeit durch die Verkehrslenkung Berlin (VLB).

Zu den Quartierstraßen zählen die Klosterstraße von der neuen Grunerstraße bis zur Parochialstraße, die Jüdenstraße von der neuen Grunerstraße bis zur Stralauer Straße und die Parochialstraße sowie deren Verlängerung Richtung Nikolaiviertel in Form eines Fußgängerbereiches. Die Straßenzüge Klosterstraße, Jüdenstraße und Parochialstraße bleiben mit einem Fahrstreifen je Richtung erhalten und entsprechen damit gebietsinternen Erschließungsstraßen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Die Jüdenstraße vor dem Alten Stadthaus wird gemäß dem B-Plan 1-14 als verkehrsberuhigter Bereich konzipiert, der keinen Durchgangsverkehr zulässt. Dennoch hält die Gestaltung an der historischen Straßenführung der Jüdenstraße als sogenannte Radialstraße fest. Die Parochialstraße von Jüdenstraße bis Waisenstraße wurde nachträglich auf Grund ihres baulichen Zustandes Bestandteil der Straßenbaumaßnahme. Hiermit wird erreicht, dass sämtliche Quartierstraßen im Klosterviertel in einem einheitlichen Erscheinungsbild umgestaltet werden.

Alle Straßen im Baubereich werden mit einer neuen, energetisch effizienten Straßenbeleuchtung ausgestattet. Dem Quartiersstraßen­charakter entsprechend wurde ein LED-Nachbau der Gas-Hängeleuchte gewählt, die im Quartier bereits die Littenstraße ausleuchtet. Eine Anpassung der Versorgungsleitungen an die veränderte Straßenaufteilung und an die Nutzungsanforderungen der künftigen Häuser wird im Zuge der Baumaßnahme realisiert.

Die Vorplanung zur Konzeption der Quartiersstraßen ist abgeschlossen, sodass die Entwurfsplanung weitergeführt werden kann.

Wissenswertes

Während der gesamten Planung wurde eine enge Zusammenarbeit mit tangierenden Behörden, Versorgungsunternehmen, Stiftungen und künftigen Bauherren angestrebt. Vor allem das Landesdenkmalamt wurde für die archäologischen Erkundungen einbezogen. Auf diese Weise konnten die Grabungen der historischen Überreste mit dem Straßenbau vereint werden, um Kosten und Zeit zu sparen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger werden über die weiteren Planungsaktivitäten mit Pressemitteilungen und Aktualisierungen im Internet auf dem Laufenden gehalten.
Die erforderlichen passiven schallschutztechnischen Maßnahmen an Bestandsgebäuden können auf Kosten des Vorhabenträgers (Land Berlin) von den Grundstückseigentümern vorgenommen werden. Die Kostenerstattung wird vertraglich mit den einzelnen Eigentümern geregelt.

Aktuelle Planung Verkehrsführung, Stand: Jan. 2019

PDF-Dokument (6.3 MB)

Übersicht mit Planüberlagerung

PDF-Dokument (1.4 MB)

Übersicht ohne Planüberlagerung

PDF-Dokument (1.3 MB)

Archäologische Untersuchungen

Anfang Januar 2019 hat auf dem nördlichen Streifen des Mühlendamms 5-20 eine archäologische Ausgrabung des Landesdenkmalamtes Berlin mit einem siebenköpfigen Team begonnen, die nun mittlerweile abgeschlossen ist. Die Untersuchung auf einer Fläche von ca. 700 Quadratmetern erlaubte die Dokumentation von Fundamenten und Siedlungsspuren der Altbebauung des Nikolaiviertels am historischen Molkenmarkt.

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Erstes Grabungsgebiet Mühlendamm
Bild: SenUVK

Es war damit zu rechnen, dass vorgeschichtliche und mittelalterliche Spuren bis in eine Tiefe von 3-4 m erhalten geblieben sind. Die heutigen Hausfassaden des Nikolaiviertels wurden bei dessen Wiederaufbau in den 1980er Jahren 12 m hinter die historische Flucht zurückgesetzt, sodass die Relikte der Altbebauung heute unter der Straßendecke liegen und größtenteils auch archäologisch vorgefunden wurden.

Bildvergrößerung: Grabungsgebiet Mühlendamm 2019
Grabungsgebiet Mühlendamm 2019
Bild: Landesdenkmalamt Berlin / Anne Herdin

Für die Mühlendammgrabungsstätte wurden vom Landesdenkmalamt eigens hierfür öffentliche Führungen eingerichtet, die sehr gut von den Berlinerinnen und Berlinern aufgenommen wurden.
Die archäologischen Arbeiten im Mühlendamm liefern auch für die Bauplanung wichtige Hinweise zum Erhalt historischer Substanz im gesamten Plangebiet. Auch während der sich anschließenden, mehrjährigen Straßenbauarbeiten wird es baubegleitende archäologische Untersuchungen geben. Unter der Asphaltdecke der weiträumigen Straßenflächen verbergen sich zahlreiche Hausfundamente, die beim Straßenbau partiell freigelegt und dokumentiert werden. Parallel zu den straßenbaubegleitenden Untersuchungen wird es auch umfangreiche Ausgrabungen des Landesdenkmalamtes Berlin innerhalb der künftigen Wohnquartiere am Molkenmarkt und Klosterviertel geben.

Der Molkenmarkt gilt als ältester Markt Berlins. Über ihn verläuft die achthundert Jahre alte Verkehrsader, die über den ältesten Spreeübergang des Mühlendamms hinweg die mittelalterliche Doppelstadt Cölln/Berlin verband. Ziel der Untersuchung ist es, die Entwicklung dieser Keimzelle Berlins von der Stadtgründung vor ca. 800 Jahren zu ergründen.

Der Bau

Vorgesehener Bauablauf

Die archäologischen Erkundungen werden weiterhin im Vorlauf zu dem Straßenbau erfolgen, sowie im Bedarfsfall parallel zu den Erdarbeiten des eigentlichen Straßenbaus. Die bisher möglichen Vorleistungen der Versorgungsunternehmen sind abgeschlossen, sodass ein reibungsloser Baubeginn der Hauptbaumaßnahme im September 2019 erfolgen konnte.

II. Quartal 2020

  • Laufende archäologischen Erkundungen in Anlehnung an die Vorgaben im B-Plan auf Flächen, die für den Verkehr entbehrlich sind.
  • Zusätzliche archäologische Untersuchungen (altes Heizkraftwerk) vor dem roten Rathaus
  • Tunneldeckensanierung (Nordseite) des U2-Tunnels in Höhe der Grunerstraße/Klosterstraße in Verantwortung der BVG.
  • Erneuerung baufälliger Regenwasser-, Schmutzwasser- und Trinkwasserhaltungen im Bereich der Spandauer Straße
  • Weitere Leitungsbauarbeiten im nördlichen Mühlendamm, westlich der Spandauer Straße sowie in der Gustav-Böß-Straße

III. Quartal 2020

  • Großflächige Tiefenenttrümmerung im Bereich der alten Gustav-Böß-Str. / altes E-Werk
  • Tunneldeckensanierung (Nordseite) des U2-Tunnels in Höhe der Grunerstraße/Klosterstraße in Verantwortung der BVG.
  • Weiterführende Leitungsarbeiten im Gehweg / Radweg / Fahrban in der Grunerstraße Neu (alte Gustav-Böß-Str.)
  • Beginn des Straßenaufbaus Mühlendamm Nord

Bis Ende Ende 2022

Voraussichtlich Beginn der Bauausführung in den Quartierstraßen im Klosterviertel

Bis Ende Ende 2023

Voraussichtlich Fertigstellung des Hauptstraßenzuges

Verkehrsführung während der Bauzeit

Die Straßenbauausführung wird in mehreren Bauphasen erfolgen.

Der Durchgangsverkehr sowie der Quell- und Zielverkehr im Gebiet sind während der Bauausführung gewährleistet. Im Hauptstraßenzug stehen während der Baumaßnahmen zwei Spuren je Fahrtrichtung mit 3,00 m Breite dem motorisierten Individualverkehr zur Verfügung. Beidseitig wird ein mindestens 1,50 m breiter Gehweg für Fußgänger angeboten und Querungsmöglichkeiten eingeplant. Radfahrende erhalten eine ausreichende Breite von mindestens 1,50 m pro Richtung.