Voraussichtliche Bauzeit: 2020 bis 2028
Der 1. Bauabschnitt und 2. Bauabschnitt wurde erfolgreich abgeschlossen.
Aktuell erfolgen die Bauleistungen im 3. Bauabschnitt.
Zum 3. Bauabschnitt gehören die Leistungen zum halbseitigen Abriss der südwestlichen und nordwestlichen Widerlager, der Bestandspfeiler in der Wasserstraße sowie der Ersatzneubau der Elsenbrücke Teilbauwerk Nordwest TP2.
Zum Baustand Februar 2026:
Nach erfolgter Montage der seitlichen Brückenteile zwischen den Widerlagern und den Pfeilerbereichen wurde im Oktober 2025 das Brückenmittelteil (Länge ca. 45 m; Gewicht ca. 400 Tonnen) über der Spree montiert. Das vorgefertigte Brückenmittelteil wurde zunächst mit einem Spezialfahrzeug auf einen Ponton verladen. Anschließend wurde es über die gesperrte Spree an seine Einbauposition transportiert und dort mithilfe von Hebesystemen millimetergenau angehoben und eingesetzt. Nach einer konstruktiven Lagesicherung des Brückenmittelteils erfolgte unmittelbar danach die Freigabe der Bundeswasserstraße (Spree) für den Schiffsverkehr. Für die weitere Bearbeitung der Montagestöße wurden am Brückentragwerk Hängegerüste montiert, sodass das Verschweißen der Brückenteile und Korrosionsschutzarbeiten umgesetzt werden konnten. Parallel zu den Schweißarbeiten wurde in den Vorlandbereichen unterhalb der Brücke der Korrosionsschutz an den seitlichen Brückenteilen weitergeführt.
Es erfolgte der Einbau von Kabelschutzrohren für die einzelnen Medien, die Brückenlager wurden montiert und der Überbau wurde komplettiert (u. a. Bauwerksentwässerung).
Damit war ein wichtiger Meilenstein erreicht: Der komplette Stahlüberbau konnte endgültig auf die Brückenlager abgesenkt werden.
Es folgten die ersten Arbeitsgänge für das Aufbringen der Brückenabdichtung.
Um hier aufgrund der eingetretenen schlechten örtlichen Witterungsbedingungen einen Baufortschritt sicherstellen zu können, wurde eine Einhausung für die Abdichtungsarbeiten und den Einbau der Schutzschichten sowohl im Fahrbahnbereich als auch im Geh- und Radwegbereich über nahezu die gesamte Brückenfläche errichtet. Die erforderlichen Endquerträger in Ortbetonbauweise mit den integrierten Übergangskonstruktionen wurden parallel fertiggestellt. Die Montage der Brückengeländer sowie auch der Brückenbeleuchtung konnte weitestgehend abgeschlossen werden.
Infolge der eingetretenen schlechten Witterungsbedingungen konnte die planmäßig vorgesehenen Leistungen im Straßenbau, Leitungsbau, bei den Markierungsarbeiten sowie die Herstellung der Deckschicht auf dem Bauwerk nicht ausgeführt werden. Im Bereich der Vorfelder werden die Straßenbauarbeiten fortgeführt. Weiterhin ist der Einbau der Deckschicht im Bereich der Brückenfahrbahnen und die erforderlichen Markierungsarbeiten im kompletten Baubereich vorgesehen, um eine zeitnahe Inbetriebnahme und die damit verbundene Verkehrsumstellung zu ermöglichen.
Darüber hinaus erfolgen die weiteren Restarbeiten unterhalb des Brückenbereiches, die elektrotechnische Ausstattung der Hohlkästen, Verblendarbeiten an den Widerlagern und der Stützwand sowie der Einbau der Radarausleger und der Einbau des Vogeleinflugschutzes an den Pfeilern und den Widerlagern.
Aktuelle Verkehrsinformationen und Hinweise zu möglichen Einschränkungen werden fortlaufend auf dieser Seite veröffentlicht. Die ursprünglich geplante Inbetriebnahme zum Ende 2025 musste witterungsbedingt verschoben werden. Ziel ist es, die Brücke schnellstmöglich nach Abschluss der ausstehenden Arbeiten für den Verkehr freizugeben.
Abschließend erfolgt die Wiederherstellung der Mittelinsel der Straße „An des Treptowers“, um den Ursprungszustand wiederherzustellen.