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Ernährung

Vegetarisches Essen in der Schulkantine
Bild: benedixs/Depositphotos.com

Die Ernährung spielt eine große Rolle beim Klimawandel. Eine fleischreiche Ernährung sowie lange Transportwege nicht-saisonaler und nicht-regionaler Produkte haben nicht unerhebliche globale Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima. Bei der Wahl des Schulessens bzw. des Essensanbieters können gleich mehrere Aspekte beachtet werden, welche helfen, die Schule klimafreundlicher aufzustellen.

Klimafreundliches Schulessen

Vegetarisches Schulessen & Veggie-Tag

Auch das Schulessen kann klimafreundlicher gestaltet werden. Ein Weg zu weniger Umweltbelastung führt über die Reduzierung des Fleischangebotes. Viehzucht ist energieaufwändig und verursacht mehr CO2 und klimaschädliche Emissionen als der Anbau von Getreide, Obst und Gemüse. Für eine positivere Energiebilanz kann das Fleischangebot beispielsweise täglich zugunsten verschiedener Gemüse und Beilagen reduziert werden. Eine gute Möglichkeit den Fleischkonsum zu reduzieren ist ein wöchentlicher Veggie-Tag, an dem ausschließlich vegetarische Speisen in der Schulkantine gereicht werden. Mehr Gemüse und weniger Fleisch auf dem Teller kommen am Ende nicht nur der Umwelt zugute, sondern auch der Gesundheit.

Regional, biologisch und saisonal essen

Neben dem Schwerpunkt einer pflanzenbasierten Ernährung, schont die bevorzugte Verwendung regionaler, saisonaler Bio-Produkte das Klima. So entfallen lange Transportwege der Lebensmittel. Außerdem verursacht der Anbau von Obst und Gemüse im Gewächshaus, etwa von nicht-saisonalen Produkten, deutlich höhere CO2-Emissionen als der Anbau unter freiem Himmel. Biologische produzierte Lebensmittel kommen ohne schädliche Pflanzenschutzmittel aus und Tiere werden artgerechter gehalten. Sofern das Essen nicht innerhalb der Schule zubereitet wird, kann mit der Auswahl eines Unternehmens, welches auf entsprechende Faktoren achtet, auf diese Aspekte Einfluss genommen werden.

Trinkwasserspender

Nachhaltige Wasserspender aufstellen

Zu einer gesunden und klimafreundlichen Ernährung gehört Wasser als Getränk. Durch das Bereitstellen von Trinkwasserspendern können Schülerinnen und Schüler nicht nur jederzeit auf ein gesundes Lebensmittel zugreifen, sondern sich mitgebrachte Mehrwegflaschen wieder auffüllen. Das Mitbringen von umweltbelastenden Einwegflaschen entfällt so bestenfalls.

Engagierte Schulen im Bereich Ernährung

Clara-Grunwald-Grundschule

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In der Montessori-Grundschule liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der nachhaltigen Entwicklung. Die Schülerinnen und Schüler erhalten im Schulalltag auf vielfältige Weise Zugang zu der Thematik des Umwelt- und Klimaschutzes. Weitere Informationen

Evangelische Schule Berlin Zentrum

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Die Evangelische Schule in Berlin-Mitte orientiert ihr pädagogisches Konzept eng an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030. Weitere Informationen

Brodowin-Schule

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Die Lichtenberger Schule unterhält mehrere Kooperationen mit relevanten Akteuren im Umwelt- und Klimaschutz. Durch regelmäßige gemeinsame Projekte erhalten die Schülerinnen und Schüler einen weitreichenden und vielfältigen Einblick in die Bereiche Umwelt, Naturschutz und gesunde Ernährung. Weitere Informationen

Friedensburg-Oberschule Berlin

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Bild: Friedensburg-Oberschule Berlin

Die Europa-Schule in Charlottenburg blickt auf eine langjährige Tradition im Klima- und Umweltschutz zurück. Weitere Informationen

Lessing-Gymnasium

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Bild: wckiw/Depositphotos.com

Am Lessing-Gymnasium in Mitte befassen sich die Schülerinnen und Schüler fächerübergreifend mit verschiedenen Aspekten des Umwelt- und Klimaschutzes. Weitere Informationen