Förderung Elektromobilität

Elektroauto wird aufgeladen
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E-Mobilität ermöglicht eine deutliche Verbesserung der Luftqualität in den Städten. Sofern der Strom aus Wind, Wasser oder Sonne kommt, ist er obendrein sauber und klimafreundlich. E-Autos und E-Busse sind also ein wichtiger Beitrag für eine gesündere Luft in Berlin. Neben der Umstellung auf Elektrobusse im ÖPNV wird Elektromobilität auch in anderen Bereichen gefördert.

Ein wichtiger Baustein ist die Elektrifizierung des Wirtschaftsverkehrs: Das Berliner Programm „Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ fördert den Umstieg auf saubere Fahrzeuge mit bis zu 4.000 Euro für Pkw und mit bis zu 8.000 Euro für leichte Nutzfahrzeuge. Dadurch wird für Handwerker und Gewerbetreibende der Umstieg auf Elektromobilität noch attraktiver.

Zusätzlich fördert der Senat den Einsatz von (elektrisch unterstützten) Lastenrädern. Direkt über eine finanzielle Zuwendung für Handwerker und Gewerbetreibende und indirekt über das Projekt KoMoDo, bei dem sich Paketdienstleister ein Depot teilen und von dort die Pakete per Lastenrad bis an die Haustür liefern.

Der weitere Aufbau von Ladestationen, Pilotversuche mit alternativer Ladeinfrastruktur und eine umweltfreundliche Beschaffung von Fahrzeugen im landeseigenen Fuhrpark sind weitere Bausteine, um die Luftschadstoffe zu verringern.

Übrigens gehen Klima- und Gesundheitsschutz oft Hand in Hand: Mehr E-Mobilität bedeutet weniger CO2 und weniger Stickoxide. Deswegen sind die Aktivitäten des Senats an dieser Stelle besonders wichtig. Aber auch Privatpersonen und Unternehmer sind aufgefordert, ihren Teil der Verantwortung zu übernehmen und den Umstieg auf die E-Mobilität voranzutreiben.