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Flächenpotenziale für dezentrale Versickerungsmaßnahmen 2019

Einleitung

Die zunehmende Intensität und Häufigkeit klimabedingter Extremereignisse stellt insbesondere verdichtete Stadtgebiete vor wachsende Herausforderungen, darunter zunehmende Hitzebelastungen und erhöhte Überflutungsvolumina. Hohe Versieglungsgrade verstärken diese Problemlage, da sie bei Starkregenereignissen den Abfluss an der Oberfläche fördern, die Infiltration einschränken und so die Verdunstungsleistung reduzieren. Zur langfristigen Sicherung der urbanen Lebensqualität ist es daher notwendig, diesen Entwicklungen mit einer klimaangepassten und wassersensiblen Stadtplanung zu begegnen.

Vor diesem Hintergrund befasst sich das Forschungsprojekt AMAREX („Anpassung des Managements von Regenwasser an Extremereignisse“) mit der Weiterentwicklung des Regenwassermanagements im Hinblick auf die zunehmenden Belastungen durch Starkregen und Trockenperioden als zentralem Baustein der Klimaanpassung. Digitale und planerische Werkzeuge können dabei einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung und Beschleunigung integrierter städtischer Planungsprozesse leisten.

Im Folgenden wird ein GIS-gestützter Ansatz vorgestellt, der die Identifikation von Potenzialflächen für verschiedene dezentrale Versickerungsmaßnahmen im urbanen Raum ermöglicht. Am Fallbeispiel Berlin werden hierzu technische, rechtliche und planerische Rahmenbedingungen erfasst und auf Basis öffentlich verfügbarer Geodaten in einem GIS-Modell verarbeitet sowie auf Grundstücksebene visualisiert.

Fachlicher Kontakt

Berliner Wasserbetriebe
Fr. Kriegebaum

Umweltatlas Kontakt

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
Fr. Haag