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Straßen- und Kfz-Verkehr

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Mittelinsel
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Ob für den Wirtschaftsverkehr, den privaten oder öffentlichen Personenverkehr oder für den Fahrradfahrer: das Straßennetz bildet die Lebensadern einer Metropole. Es sichert die Mobilität der Bewohner und ermöglicht eine gesunde wirtschaftliche Entwicklung. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ist für die Planungsvorgaben für Straßenbauprojekte im Hauptverkehrsstraßennetz Berlins verantwortlich. Die Planungen im Straßennetz reichen von kleinen verkehrstechnischen Maßnahmen wie der nachträgliche Einbau einer Mittelinsel (als Querungshilfe für Fußgänger) über den grundhaften Umbau einer Straße einschließlich Seitenbereichen, Fahrbahn mit Mittelstreifen bis zu Großprojekten wie der Bau einer neuen Straße mit Brücke über die Spree in Treptow-Köpenick (Südostverbindung).

Bei allen Straßenbauprojekten steht eine nachhaltige, umweltschonende und wirtschaftliche Planung im Vordergrund. Um eine möglichst effiziente Vorgehensweise zu gewährleisten, durchläuft jedes Straßenbauprojekt einen vorgegebenen Planungsablauf.

Es ist notwendig, möglichst viele unterschiedliche Interessenslagen zu berücksichtigen. Jedes größere Straßenbauprojekt basiert auf dem Stadtentwicklungsplan Verkehr (StEP Verkehr) und dem Berliner Flächennutzungsplan (FNP).

Feststellung des Bedarfs

Es gibt unterschiedliche Auslöser für Straßenbauprojekte:

  • Analyse der aktuellen Verkehrssituation:
    Mängel im Straßenzustand, unzureichende Verkehrssicherheit etc.
  • Verkehrspolitische Zielvorgaben:
    Straßenausbau für Wirtschaftsverkehr, für eine Spreequerung ohne große Umwege
  • Maßnahmen für Umwelt- und Lärmschutz:
    Bauliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsdrosselung etc.
  • Langfristige Ziele des StEP Verkehr und des FNP:
    Erweiterung von Stadtteilen, Entwicklung von Gewerbegebieten etc.

Bewertung der Machbarkeit

Wenige Straßenbauprojekte stoßen auf ungeteilte Zustimmung in der Bevölkerung. Sie müssen im Zuge der Planung daher auf eine Vielzahl von unterschiedlichen Belangen und Interessen geprüft werden. Verkehrssicherheit und Umweltschutz sind ebenso wichtige Kriterien wie Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.

Jedes Projekt wird auf seine Machbarkeit und mögliche Alternativen geprüft. Erst dann wird über die Fortsetzung des Projekts entschieden. Regelmäßig wird ein fairer Interessenausgleich gesucht.

Planverfahren

Je nach Straßenbauprojekt können unterschiedliche Planverfahren zur Anwendung kommen. Ausschlaggebend dafür sind Art und Umfang des Projekts. Ein wichtiger Aspekt zur Beurteilung ist, ob durch das Straßenprojekt Anlieger betroffen werden. Bei einem Neubau von Straßen oder bei einer deutlichen Veränderung der Leistungsfähigkeit der Straße (z.B. Ausbau von 2 x 1 auf 2 x 2 Fahrstreifen) ist in der Regel ein Planfeststellungsverfahren gesetzlich vorgeschrieben. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Realisierung der Maßnahme

Wichtige planerische Vorhaben der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung im Straßen- und Kfz-Verkehr in den kommenden Jahren sind: Umbau der Invalidenstraße mit Straßenbahn, die Südostverbindung mit Spreebrücke, die Umgestaltung der Alexanderstraße, die Neue Quitzowstraße etc. Die Realisierung der Projekte erfolgt in der Regel durch den sogenannten Vorhabenträger. Das sind bei Berliner Straßen entweder die Abt. X der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz oder die jeweils zuständigen Bezirksämter.

Eine Übersicht über zentrale Berliner Straßenbauprojekte, die derzeit bereits umgesetzt werden, finden sie hier.

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