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Fluss + See = Flusssee

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3
Bildvergrößerung: Ein Blick vom Ufer auf die leicht gekräuselte Wasseroberfläche der Oberhavel. Im gold-gelben Gegenlicht der Morgensonne zeichnen sich die Silhouetten fast kahler Bäume ab, die in Ufernähe aus dem Wasser ragen. Dahinter zieht sich ein Streifen Schilf weit in den Fluss hinein. Am gegenüberliegenden Ufer sind schemenhaft Häuser erkennbar, eingerahmt von hohen Bäumen. Leichter Dunst hängt über dem Wasser.
Sonnenaufgang an der Oberhavel
Bild: Doron Wohlfeld

Was wie eine echte Seenlandschaft aussieht, ist die Erweiterung von Dahme, Havel und Spree. Der Name Havel kommt aus dem Slawischen und heißt die “Buchtenreiche”. Damit hier Schiffe fahren können, wird der Wasserstand durch Schleusen reguliert. Dadurch haben die Flussauen ihre natürliche Dynamik von Hoch- und Niedrigwasser verloren.

An den flachen Ufern wachsen Röhrichte, in denen Drosselrohrsänger singen und Schwäne, Haubentaucher sowie Enten Brutgelegenheiten finden. Hier lauert der Hecht auf Beute. Seit einigen Jahren sind auch europaweit geschützte Arten wie Fischotter, Biber und Seeadler zurück im Berliner Revier.