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Statistik der NATURA 2000-Gebiete

Altbäume im Düppeler Forst; rechts oben: Schwarze Heidelibelle (Sympetrum danae); rechts unten: Wiesen-Knöterich
Bild: Florian Möllers

Mit den gemäß § 22 b NatSchGBln zwischen 2000 und 2004 erfolgten Gebiets-Meldungen des Landes Berlin und der Entscheidung der EU-Kommission vom 13. November 2007 zur Verabschiedung einer ersten aktualisierten Liste von Gebieten von gemeinschaftlicher Bedeutung (FFH-Gebiete) in der kontinentalen biogeografischen Region ist das Melde-Verfahren gemäß Artikel IV der FFH-Richtlinie abgeschlossen.

Die Europäischen Vogelschutzgebiete (SPA) gemäß § 10 BNatSchG wurden durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit am 26. Juli 2007 bekannt gemacht. FFH- und SPA-Gebiete bilden gemeinsam die NATURA 2000-Kulisse.

Damit sind im Land Berlin

  • 15 Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH) mit ca. 5.472 ha (6,14 % der Landesfläche) und
  • 5 Vogelschutz-Gebiete mit Status “Special Protected Area” (SPA) mit 4.979 ha (5,58 %)

ausgewiesen und bestätigt.

Ohne Überschneidungen beträgt der Landesflächenanteil der NATURA 2000-Gebiete insgesamt 6.392 ha (7,16 %).

In den Berliner NATURA 2000-Gebieten sind

  • 23 verschiedene Lebensraumtypen (LRT) von gemeinschaftlicher Bedeutung nach Anhang I der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie,
  • darunter Lebensraumtypen
    • der Wälder – 8
    • des Graslandes und der Hochstauden – 6
    • der Hoch-, Übergangs- und Niedermoore – 3
    • der Heiden und Gebüschformationen – 1
    • der Binnengewässer (Süßwasserlebensräume) – 4
    • der Binnendünen – 1
  • 37 der insgesamt 41 in Berlin vorkommenden Tierarten von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhaltung besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen (Anhang II FFH-RL) bzw. streng zu schützen sind (Anhang IV FFH-RL)
  • 33 nach Anhang I der Europäischen Vogelschutzrichtlinie besonders zu schützende Vogelarten sowie
  • 36 weitere besondere Pflanzen- und Tierarten

vertreten.