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Stadt der Artenvielfalt

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3
Bildvergrößerung: Die Aufnahme zeigt eine Trauerseeschwalbe mit kleinem Fisch im Schnabel vor dunkelgrüner Unschärfe. Mit ausgebreiteten Schwingen ist sie im Anflug auf ihr Junges. Dieses steht auf dem Blatt einer Seerose und reckt dem Elternteil den weit geöffneten spitzen schwarzen Schnabel entgegen. Das flauschige Federkleid des Jungtieres ist am Rücken grau-braun-meliert und am Bauch weißlich. Neben ihm eine weitere Trauerseeschwalbe. Erwachsene Tiere erreichen eine Körperlänge bis zu 25 Zentimeter und sind an Kopf, Brust und Bauch schwarz gefiedert, unter den Flügeln hellgrau.
Trauerseeschwalben
Bild: Florian Möllers

Mit mehr als 20.000 Tier- und Pflanzenarten ist die Hauptstadt überaus artenreich. Das liegt an der Vielgestalt der Lebensräume. Die Gesamtartenzahl der Brutvögel ist im bundesweiten Vergleich bemerkenswert. Der allseits bekannte “Berliner Spatz” lebt sehr gerne hier. Weniger bekannt ist, dass Trauerseeschwalbe, Ringelnatter und Seidenbiene ebenfalls hier zu Hause sind. Auch der Biber hat sich wieder angesiedelt. Eine Berliner Besonderheit ist das Vorkommen bundesweit gefährdeter Habichtskräuter auf Stadtbrachen.

In Berlin gelten fast die Hälfte der Pflanzenarten, die meisten Amphibien und Reptilien sowie mehr als 40 Prozent der Säugetier- und Vogelarten als gefährdet.