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Wo Steine wachsen

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3
Bildvergrößerung: Im Sonnenschein ragen verschieden hohe Stängel des Wiesenknöterichs aus einer leuchtend grünen Wiese empor. Die violetten etwa fünf Millimeter langen Blütenstände sitzen einzeln am oberen Ende der unverzweigten Stängel und haben eine zylindrische Form. Sie können bis zu sieben Zentimeter lang werden. An den 30-80 Zentimeter hohen Stängeln wachsen längliche, dunkelgrüne Blätter.
Wiese mit Wiesenknöterich
Bild: Florian Möllers

Das Natura 2000-Gebiet “Tegeler Fließtal” ist eines der spannendsten Schutzgebiete Berlins. Bei Lübars schlängelt sich das Fließ durch die Landschaft und wird dabei von ausgedehnten Wiesen, Erlenbrüchen und Röhrichten gesäumt.

Neben vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten gibt es hier eine geologische Besonderheit: Kalkreiches Wasser tritt aus Quellen im Hang, fällt durch chemische Reaktion zu Kalktuff aus und lässt Steine wachsen. Die Kalktuffquellen im Naturschutzgebiet sind im norddeutschen Tiefland eine echte Rarität. Sie dürfen nicht betreten werden.