Inhaltsspalte

Fragen und Antworten

Stadtbaumkampagne

Zwei Wege stehen Ihnen offen, wenn Sie für einen neuen Baum in Berlins Straßen spenden möchten:

Einzelspende: Mit einem Betrag in Höhe von 500 Euro können Sie per Überweisung gezielt für einen bestimmten Baum spenden, der damit “Ihr Baum” wird. Der Berliner Senat gibt dann den Rest dazu und der Baum kann gepflanzt werden. Er erhält ein Baumschild mit Ihrem Namen. Selbstverständlich können Sie sich auch mit mehreren Personen zu einer Gemeinschaft zusammenschließen, um für einen bestimmten Baum zu spenden (z.B. Vereine, Hausgemeinschaften, Unternehmen). Das Baumschild trägt dann später den Namen der Gruppe, soweit gewünscht.

Sammelspende: Mit einem Betrag unter 500 Euro können Sie per Überweisung für einen Baum in einem bestimmten Bezirk spenden – oder für einen Baum, der irgendwo in Berlin gepflanzt wird. Ihre Spende wird dann mit anderen zusammengefasst. Sobald der Betrag von 500 Euro zusammengekommen ist, legt der Senat aus Landesmitteln den Rest dazu, so dass der Baum gepflanzt werden kann.

Spenden-Formulare

Die Bäume, für die Sie spenden können, finden Sie in auch unseren Baumlisten. Bitte schauen Sie, ob Ihnen einer der angegebenen Standorte zusagt.
zuklappen

Einen Stadtbaum zu pflanzen und ihn über mehrere Jahre hinweg zu erhalten, ist aufwändig. Pro Baum müssen für den Kauf des Baumes, das Pflanzen und die etwa dreijährige Pflege rund 2.000 Euro gerechnet werden. Aufgrund der knappen Finanzmittel konnte in den vergangenen zehn Jahren ein Teil der gefällten Straßenbäume nicht nachgepflanzt werden. Das bedeutet: Nur mit Unterstützung der Berlinerinnen und Berliner kann das hohe Niveau von über 430.000 Berliner Stadtbäumen erhalten bleiben.

zuklappen

Die Kampagne “Stadtbäume für Berlin” bezieht sich auf Straßenbäume. Das heißt, Bäume in Parks und anderen Grünanlagen werden im Rahmen der Kampagne nicht nachgepflanzt. In der Regel soll am Straßenstandort dort nachgepflanzt werden, wo zuvor schon einmal ein Baum stand und gefällt wurde.

zuklappen
Im Rahmen der Kampagne “Straßenbäume für Berlin” wird im Frühjahr und Herbst in jeweils vier Bezirken gruppenweise gepflanzt – zu den üblichen Zeiten für Anpflanzen junger Bäume. Folgende Reihenfolge wurde für die Pflanzungen festgelegt:
zuklappen

Ja, vorausgesetzt, dass dieser Standort vom Bezirk für die Kampagnenpflanzung ausgewählt wurde. Mit 500 Euro können Sie für einen bestimmten Baum spenden. Im Frühjahr und Herbst wird gruppenweise in jeweils vier Bezirken gepflanzt. Die Straßenbäume, für die gespendet werden kann, werden von den Bezirksämtern benannt und in unseren Listen der Baumstandorte veröffentlicht. Hier können Sie sich einen Baum aussuchen und unter Angabe der dort angegebenen Baumnummer gezielt für “Ihren Baum” spenden.

Ist Ihre Spende geringer, wird sie mit anderen Spenden zusammengefasst. In diesem Falle können Sie für einen Baum in einem bestimmten Bezirk spenden, oder aber für einen Baum, der im Rahmen der Kampagne irgendwo in Berlin gepflanzt wird.

zuklappen

Es ist möglich und sogar erwünscht, dass beispielsweise Haus- und Bürogemeinschaften, Sportvereine etc. gemeinsam für eine Baumpflanzung spenden.

zuklappen

Ziel der Stadtbaumkampagne ist es, weitere Straßenbäume zu pflanzen, zusätzlich zu den rund 2.500 Bäumen, die durchschnittlich in den letzten 10 Jahren in Berlin nachgepflanzt wurden, um das hohe Bestandsniveau Berlins von über 430.000 Stadtbäumen zu erhalten. Ob dieses Ziel erreicht werden kann, hängt im Wesentlichen von der Spendenbereitschaft der Berlinerinnen und Berliner ab.

zuklappen

Der Kauf und das Anpflanzen eines Straßenbaumes kostet einschließlich einer etwa dreijährigen Pflege rund 2.000 Euro.

zuklappen

Die Bäume sind in der Regel sieben bis neun Jahre alt und stammen in der Regel aus Baumschulquartieren der Region Norddeutschland und aus Regionen mit vergleichbaren Klimaverhältnissen.

zuklappen

Die Baumarten werden von den Bezirksämtern vorgegeben und umfassen Arten wie Winterlinde, Spitz-Ahorn, Rot-Eiche, Stiel-Eiche, Baum-Hasel, Platane, Esche, Ross-Kastanie, Mehlbeere, Rot-Dorn, Ulme, Magnolie, Zier-Kirsche und viele andere. Die jeweils für die einzelnen Standorte vorgesehenen Baumarten entnehmen Sie bitte der Übersichtskarte.

Da der Klimawandel auch für Bäume veränderte Rahmenbedingungen schafft, sollen auch Baumarten gepflanzt werden, die derzeit durch den Arbeitskreis Stadtbäume der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) für den Extremstandort Straße bundesweit getestet werden.

zuklappen

Nein, mit der Pflanzung und Pflege der Bäume werden entsprechende Fachfirmen beauftragt. Dies stellt sicher, dass es dem Baum von Anfang an gut geht. In einigen Bezirksämtern ist es aber möglich, nach der Pflanzung die Pflege der sogenannten “Baumscheibe”, also des Erdbereichs rund um den Baum, zu übernehmen, um beispielsweise übermäßigen Wildkrautbewuchs einzudämmen. Stimmen Sie sich diesbezüglich mit dem Straßen- und Grünflächenamt Ihres Bezirkes ab. Die Adressen finden Sie hier: Bezirksverwaltungen.

zuklappen

Im Rahmen der Kampagne “Stadtbäume für Berlin” ist dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Die Standorte, für die gespendet werden kann, werden von den Bezirksämtern benannt und in unseren Baumlisten veröffentlicht. Bitte schauen Sie, ob Ihnen einer der dort angegebenen Standorte zusagt. Falls Sie für einen Standort spenden möchten, der aktuell nicht im Rahmen der Kampagne “Stadtbäume für Berlin” angeboten wird, können Sie das zuständige Bezirksamt kontaktieren.

zuklappen

Bäume, die mit 500 Euro bespendet wurden, erhalten auf Wunsch ein Baumschild. Diese trägt den Namen der Spenderin/des Spenders oder der Gruppe (Hausgemeinschaft, Sportverein etc.), die den Betrag gespendet hat. Das Baumschild wird zusammen mit dem Baumbock nach ca. 3 Jahren abgebaut.

zuklappen

Die Spenden, die im Rahmen der Kampagne “Stadtbäume für Berlin” gesammelt werden, sind zweckgebunden. Das bedeutet, dass sie zu 100 Prozent für Baumpflanzungen im Rahmen dieser Kampagne verwendet werden. Eine andere Verwendung ist nicht möglich.

zuklappen

Falls Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, tragen Sie bitte Ihre vollständige Adresse auf der Überweisung ein. Spendenbescheinigungen werden von uns ab einer Spendensumme von 200 Euro ausgestellt. Bei Spenden bis zu 200 Euro reicht der Einzahlungsbeleg für das Finanzamt aus.

Für weitere Fragen wenden Sie sich gern an unsere Hotline.

Hotline Berliner Stadtbaumkampagne:
Tel.: (030) 9025-1234
Mo, Di und Fr: 08:00 – 15:00 Uhr
Do: 08:00 – 17:00 Uhr

zuklappen

Nein, falls der gespendete Straßenbaum trotz aller Pflege und Bemühungen eingehen sollte, wird die Spende nicht zurückgezahlt. Die Berliner Verwaltung wird veranlassen, dass der Baum so schnell wie möglich wieder nachgepflanzt wird.

zuklappen

Der Startschuss für die Kampagne “Stadtbäume für Berlin” fiel am 7. November 2012. Der erste Baum wurde symbolisch in Lichtenberg durch den damaligen Berliner Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, gepflanzt. Vorläufig soll die Stadtbaumkampagne bis zum Ende der jetzigen Legislaturperiode laufen, also bis 2021. Danach wird entschieden, ob die Kampagne für weitere 5 Jahre verlängert wird.

zuklappen

Wie alt ein Stadtbaum wird, hängt im Wesentlichen von der Baumart sowie von den jeweiligen Wachstums- und Umweltbedingungen ab. In Berlin gelten 60 Jahre als das durchschnittliche Höchstalter für Straßenbäume.

zuklappen

Bäumen im innerstädtischen Bereich, insbesondere Straßenbäumen, steht in der Regel nur ein begrenzter Lebensraum zur Verfügung. Hinzu kommen erschwerte Lebensbedingungen. Vor allem die verdichtete und versiegelte Bodenfläche im Wurzelbereich schwächt die Vitalität der Bäume. Hinzu kommen mechanische Verletzungen, die den Weg frei machen für holzzerstörende Pilze. Schäden an Bäumen werden auch durch Streusalz, Erdgas und Hundeurin verursacht. Geschwächte und bereits geschädigte Bäume sind besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Vor allem die aufgrund des Klimawandels eingewanderten Schaderreger stellen für Bäume eine außerordentliche Bedrohung dar – wie beispielsweise die Massaria-Krankheit für Platanen. Manchmal sind Bäume dann so stark geschädigt, dass sie aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden müssen.

In den vergangenen Jahren konnten in Berlin viele gefällte Straßenbäume aufgrund der Haushaltslage nicht nachgepflanzt werden. Allerdings sind nicht alle dieser ehemaligen Standorte wirklich optimal als Baumstandort geeignet, so dass derzeit von einem “Defizit” von etwa 10.000 Straßenbäumen ausgegangen wird.

zuklappen