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Janz weit draußen?

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3
Bildvergrößerung: Eine Aufnahme in der Abenddämmerung. Sie zeigt hintereinander angeordnet zwei abgeerntete braune Stoppelfelder und eine grüne Wiese. Dahinter schließt sich dichter Baumbestand an. Über die Baumwipfel erhebt sich in der Ferne der angestrahlte Berliner Fernsehturm, das Hochhaus des Park Inn Hotels am Alexanderplatz, die Flutlichtlampen des Jahn-Sportparks am Mauerpark sowie einige Baukräne.
Agrarlandschaft im Ortsteil Blankenfelde
Bild: Josef Vorholt

“j. w. d.”, kurz für “janz weit draußen”, wie man in Berlin sagt: Zwischen Lübars und Blankenfelde, aber auch bei Gatow und im Eiskeller bei Spandau wird Getreide angebaut, werden Wiesen gemäht, weiden Pferde, Rinder und Schafe.

Berlin wuchs nicht nur durch die alten Stadtkerne Berlin-Cölln, Köpenick und Spandau. Auch viele Dörfer wurden eingemeindet.

Die abwechslungsreiche Feldflur bietet Braunkehlchen, Grauammern und Feldlerchen ideale Lebensbedingungen. Am Wegesrand blühen Mohn, Kornblumen und Acker-Stiefmütterchen.In Malchow brütet sogar ein Weißstorchenpaar. Hoch oben vom Mast hat es den Fernsehturm im Blick.