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Moore – Augen der Landschaft

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3
Bildvergrößerung: Ein Blick auf eine mit Wollgras übersäte Moorlandschaft. Am Horizont wird es durch dichten grünen Wald begrenzt. Das Wollgras kann bis zu 60 Zentimeter hoch werden. Es hat dünne glatte Stängel mit schmalen dunkelgrünen Blättern. Nach der Blüte entwickeln sich die Früchte mit langen weißen Hüllfäden. Diese bilden den typischen weißen Wollschopf.
Wollgrasbestände – typisch für Moore
Bild: Florian Möllers

Kesselmoore wie das Naturschutzgebiet “Barssee und Pechsee” im Grunewald und das Teufelsmoor bei Müggelheim sind Überbleibsel der letzten Eiszeit. Über Jahrtausende haben Torfmoose meterdicke Torfschichten gebildet.

Diese nassen, nährstoffarmen und sauren Bedingungen sind bestens geeignet für den Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze. Sie ernährt sich von Insekten, die an ihren Blättern kleben bleiben. Auch andere seltene Tier und Pflanzenarten wie Moorfrosch, Wollgras und Moosbeere sind auf Moore angewiesen.

Wegen ihres enormen Speichervermögens für Kohlenstoff und Stickstoff spielt die Erhaltung der Moore eine herausragende Rolle beim Klimaschutz.