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Wald naturnah

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3
Bildvergrößerung: Das untere Drittel des Bildes wird von weiß blühenden Buschwindröschen ausgefüllt. Dahinter ragen unscharf dicht an dicht kahle Bäume in den blauen Himmel. Die Anemonen-Art wird bis zu 12 Zentimeter hoch und hat große dreigeteilte Blätter. Sechs bis acht Blütenblätter bilden die weißen Blütensterne mit gelben Staubgefäßen in der Mitte. Jede Pflanze entwickelt nur eine Blüte.
Buschwindröschen
Bild: Florian Möllers

Berliner Wälder sind von besonderer Qualität. Mit den Waldbaurichtlinien setzen die Berliner Förster bundesweit Maßstäbe für die ökologische Bewirtschaftung und naturnahe Entwicklung. Unter besonderer Berücksichtigung der Klimaprognosen werden Kiefernbestände zu Mischwäldern entwickelt.

Der Kernbeißer und der gefährdete Mittelspecht bevorzugen solche abwechslungsreichen Laubwälder. Im Frühjahr sprießen Busch-Windröschen und Leberblümchen. Es ist erstaunlich, aber tote und absterbende Bäume sind hier unabdingbar, da sie die Lebensgrundlage vieler Pilz- und Käferarten bilden. Wo es richtig nass ist, finden sich Moor- und Erlenbruchwälder.