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Wasser

Volkspark Hasenheide
Bild: Dagmar Schwelle

Lebensgrundlage Wasser

Wir alle brauchen Wasser zum Leben. Doch wie der Boden ist auch die Ressource Wasser nicht unbegrenzt verfügbar. Zum Schutz von Gewässern sieht die seit dem Jahr 2000 geltende Europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) ein breit angelegtes Handlungsspektrum vor. Sie steckt klare Ziele: Bis spätestens 2027 sollen alle Gewässer ökologisch und chemisch in gutem Zustand und das Grundwasser sauber und in ausreichender Menge vorhanden sein. Diese Aufgabe unterstützt das LaPro und formuliert konkrete Ziele und Maßnahmen für Gewässer, Feuchtgebiete, Wasserschutzgebiete und Klärwerke, sowie Anforderungen an Neubauten zum Umgang mit Niederschlagswasser.

Vorsorgegebiet Grundwasser

Berlin bezieht sein Trinkwasser ausschließlich aus lokalen Grundwasserressourcen. Damit das auch künftig möglich sein wird, ist der Grundwasserschutz entscheidend. Die Wasserschutzgebiete, die Berlin seit 1995 ausgewiesen hat, wurden ins LaPro übernommen. Rund um die Wasserwerke Kladow, Beelitzhof und Tiefwerder sind die Schutzzonen allerdings noch nicht zeitgemäß erweitert. Hier geht das LaPro deshalb weiter und setzt einen Radius von zwei Kilometern um die Brunnen als Vorsorgegebiet an.

Den Wasserkreislauf entlasten

Um den Wasserkreislauf Berlins zu schonen, muss verschmutztes Wasser effizient aufbereitet werden. Deshalb ist es sinnvoll, Klärwerke nachzurüsten und so die Stofffrachten im gereinigten Wasser weiter zu verringern. Die wenigen noch nicht kanalisierten Siedlungsgebiete sollen in den nächsten Jahren an die Schmutzwasserkanalisation angeschlossen werden.

Hinweisblatt: Begrenzung von Regenwassereinleitungen bei Bauvorhaben in Berlin (BReWa-BE)

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