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Genetische Vielfalt

Blüte
Bild: Gisela Lütkenhaus

Eine hohe genetische Vielfalt ist die Voraussetzung für die Stabilität von Populationen und die Anpassungsfähigkeit von Tier- und Pflanzenarten an sich verändernde Umweltbedingungen wie dem Klimawandel. Durch den gezielten Schutz von Lebensräumen, den Einsatz gebietseigener Pflanzen oder durch die Förderung historischer Nutzungsformen, werden reich strukturierte Lebensräume erhalten, die eine genetisch vielfältige natürliche Flora und Fauna beheimaten. Darüber hinaus gelten verschiedene Vorhaben auch dem Erhalt historischer Haustierrassen sowie alter Nutz- und Zierpflanzenarten.

Übersicht der Beispiele

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Stadtplan Berlin.de

Ende der Karte.

Tempelhofer Feld

Link zu: Tempelhofer Feld
Bild: Grün Berlin / Konstantin Börner

Mit dem ehemaligen Flughafengelände hat Berlin eine einzigartige Wiesenlandschaft gewonnen. Für die Menschen und viele Tier- und Pflanzenarten ist das Wiesenmeer ein Rückzugsraum mitten in der Stadt. Teil der biodiversitätsfördernden Pflege ist eine Beweidung mit alten Nutztierrassen. Weitere Informationen

Wasserbüffel pflegen Feuchtgebiete

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Bild: Simaber

Wasserbüffel sind ideal, um nasse Naturlandschaften zu pflegen. Seit einiger Zeit tun sie das auch in Berlin. Uns Menschen versprechen die gutmütigen Tiere dabei ein Naturerlebnis besonderer Art. Weitere Informationen

Nutztierrassen pflegen artenreiche Offenlandschaften

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Bild: Lena Flamm

Berlins Offenlandschaften sind äußerst artenreich. Bei ihrer Pflege helfen historische Nutztierrassen. Je nach Standort kommen andere Arten und Rassen zum Einsatz. Die neue Einsatzmöglichkeit hilft, die alten Nutz- und Haustierrassen zu erhalten. Weitere Informationen

Verwendung gebietseigener Pflanzen

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Bild: bgmr Landschaftsarchitekten

Regiosaatgut besteht aus Samen, die von gebietseigenen Pflanzen gewonnen wird. Seine Verwendung erhält die genetische Vielfalt dieser Pflanzen und fördert ihr Vorkommen. Gleiches gilt für Jungpflanzen, die aus der Ver-mehrung gebietseigener Stauden und Gehölze stammen. Weitere Informationen

Koordinierungsstelle Fauna und Florenschutz

Link zu: Koordinierungsstelle Fauna und Florenschutz
Bild: Stiftung Naturschutz Berlin / Justus Meißner

Um bedrohte Arten zu schützen, muss erst einmal bekannt sein, wo es sie noch gibt. In Berlin kümmern sich darum zwei Koordinierungsstellen – eine für Tiere, eine für Pflanzen. Sie dokumentieren seltene Arten, fördern sie – und werden dabei von vielen Berlinerinnen und Berlinern unterstützt. Weitere Informationen

Botanische Anlagen

Link zu: Botanische Anlagen
Bild: Christo Libuda (Lichtschwärmer)

Botanische Anlagen bewahren das globale Gedächtnis der Biodiversität. Auch in Berlin tragen sie zum Erhalt der genetischen Vielfalt bei. Zugleich sind sie Brennpunkte der Forschung und Umweltbildung zu diesem Thema. Weitere Informationen

Urbanität und Vielfalt

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Pflanzaktion von Urbanität und Vielfalt auf dem Dach der OWA Tegel.
Bild: Anika Dreilich

Die Region Berlin/Potsdam ist einer von drei Standorten des Projekts Urbanität und Vielfalt. Die Idee: Botanische Anlagen vermehren seltene Wildpflanzen. Bürgerinnen und Bürgern pflanzen diese dann in der Stadt aus oder geben ihnen auf ihrem Balkon und im eigenen Garten eine neue Heimat. Weitere Informationen