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Praxistest "Partikelfilter an Baumaschinen"

Partikelfilter an Baumaschinen
Partikelfilter an Baumaschinen
Bild: SenUVK

Dieselmotoren von Baumaschinen haben einen hohen Partikelausstoß, der zur Feinstaubbelastung beiträgt.

Nach Berechnungen stammen in Berlin etwa 140 Tonnen pro Jahr Dieselpartikel aus Baumaschinen. Mit Partikelfiltern ließe sich der Schadstoffausstoß einer Maschine um mehr als 90 % reduzieren.

Das Land Berlin hat sich mit dem Luftreinhalteplan 2011-2017 das Ziel gesetzt, eine breitere Anwendung der Filtertechnologie bei Baumaschinen zu erreichen, da die gesetzlichen Anforderungen an die Partikelemissionen bisher weniger streng waren als für Kraftfahrzeuge. Wie praxistauglich Partikelfilter für Baumaschinen sind, wurde im Berliner Praxistest “Partikelfilter an Baumaschinen” von 2011 bis 2014 erprobt und in einem Abschlussbericht dokumentiert. Der Erfolg des Praxistest führt dazu, dass ab 2016 bei Bauvorhaben der öffentlichen Hand nur noch Maschinen mit Rußfilter zum Einsatz kommen. Geregelt ist dies in der Verwaltungsvorschrift für die Anwendung von “Umweltschutzanforderungen”: bei der Beschaffung von Liefer-, Bau- und Dienstleistungen, die von öffentlichen Auftraggebern in Berlin zu beachten ist.

Projektpartner des Berliner Praxistests "Partikelfilter an Baumaschinen"

  • Projektsteuerung und Finanzierung der Messungen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin
  • kostenlose Bereitstellung von Baumaschinen durch:
    • Firma Friedrich Rohwedder GmbH, Baumaschinenhandel und -verleih
    • Naturschutz- und Grünflächenamt des Bezirks Neukölln
    • Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt des Bezirks Tempelhof-Schöneberg
  • kostenlose Bereitstellung und Betreuung der Nachrüstsysteme für die Dauer des Tests durch:
    • Dinex
    • EMINOX
    • ETB
    • HJS
    • HUG
    • Johnson-Matthey
    • Kaltwasser
    • Puritech
    • TEHAG
    • TWINTEC
  • Abgasmessungen: TÜV Hessen GmbH

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Abschlussbericht zum Praxistest

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