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Parks aus fürstlichen Zeiten

Quelle: Lokaler Server
Formate: audio/mp3
Bildvergrößerung: Goldgelbes Sonnenlicht fällt auf drei mächtige Platanen, die rechts im Bild auf einer grünen Wiese stehen. Ihre ausladenden Äste verdecken zum Teil das weißgetünchte Schloss Pfaueninsel im Hintergrund. Zwei Rundtürme mit jeweils vier Etagen und hohen Rundbogenfenstern flankieren die niedrigere Hauptfassade mit ruinenhaften Zinnen und einem aufgemalten Torbogen. Eine gusseiserne Brücke verbindet die Türme miteinander.
Pfaueninsel
Bild: Florian Möllers

Die Pfaueninsel und der Landschaftspark Klein Glienicke gehören zum UNESCO Weltkulturerbe. Gleichzeitig sind sie wegen ihrer Naturausstattung als Natura 2000-Gebiet geschützt. Die großzügig gestalteten Parkanlagen bestechen durch historische Bauten, blütenreiche und naturnahe Wiesen sowie einen sehr alten Baumbestand.

In den uralten Eichen leben europaweit geschützte Käfer: der Große Heldbock und der Eremit. Der Eremit ernährt sich von absterbendem Holz, das es in einem modernen Wirtschaftswald kaum gibt. Alte Parkanlagen dienen als Ersatzlebensraum und sind wichtig für den Erhalt der biologischen Vielfalt.