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Berliner Friedhöfe

Im folgenden wird die Geschichte des Berliner Friedhofswesens seit dem Mittelalter bis heute in einem kurzen Abriss dagestellt.

Der zeitliche Verlauf wurde dabei in fünf Abschnitte gegliedert: Bis 1800, von 1800 bis 1920, von 1920 bis 1948, von 1948 bis 1990 und ab 1990.

Die Abschnitte beschreiben den Wandel in der Umgehensweise mit dem Tod – und damit auch den Wandel der Friedhofskultur – mit den jeweiligen Auswirkungen auf die Gestaltung und die Funktion der Kirch- und Friedhöfe.

Berliner Friedhöfe bis 1800

Berlin und Cölln fanden erstmals Mitte des 13. Jh. urkundliche Erwähnung. Hier wurde bis zum 18. Jh. überwiegend in den Kirchen und auf den Kirchhöfen – unmittelbar um die Kirchen herum – bestattet. Weitere Informationen

Berliner Friedhöfe ab 1800 bis 1920

Bis zum Beginn des 19. Jh. gab es neben wenigen Anstaltsfriedhöfen (z.B. Invalidenfriedhof, 1748 eröffnet, 1951 geschlossen) und dem Garnisonfriedhof (vermutlich 1702 oder 1706 eröffnet, 1951 geschlossen) nur kirchliche Friedhöfe. Weitere Informationen

Berliner Friedhöfe ab 1920 bis 1948

Im Jahre 1920 entstand die Stadtgemeinde Groß-Berlin durch Zusammenschluss von insgesamt 94 Einzelgemeinden, die über zahlreiche städtische und konfessionelle Friedhöfe verfügten. Weitere Informationen

Berliner Friedhöfe 1948 bis 1990

Die Entwicklung im Ost- und Westteil der Stadt verlief auch im Friedhofswesen unterschiedlich. Im Ostteil wurden kleinere Ortsteilfriedhöfe 1970 geschlossen, um die Bestattungen auf größere Friedhöfe zu konzentrieren. Im Westteil gab es eher zu wenig Bestattungsfläche. Weitere Informationen

Berliner Friedhöfe ab 1990

Mit der Wiedervereinigung wurde das Berliner Landesrecht vereinheitlicht. Das vorherige Friedhofsrecht des Westteils galt nun auch für die Friedhöfe im Ostteil der Stadt. Weitere Informationen