Natur + Grün  

 

Freiflächen an Gebäuden

HU IRIS
Forschungshaus für das IRIS Adlershof, Hybridsysteme für Eletronik, Opteolektronik und Photonik (HU IRIS)


Bauzeitraum:
2016-2018

Ansprechpartnerin:
Marion Schulz-Sasse

Neubau eines Laborgebäudes sowie Umbau einer ehemaligen Kaserne

Adlershof - Zum großen Windkanal 2, 12489 Berlin

Das Integrative Research Institute for the Sciences IRIS Adlershof ist der Prototyp einer neuen Art Forschungsinstitut, das die Humboldt-Universität zu Berlin im Rahmen ihres Zukunftskonzepts entwickelt hat. Seit nunmehr acht Jahren bündelt IRIS auf dem naturwissenschaftlichen Campus der HU in Berlin-Adlershof die universitären Kernkompetenzen Moderne Optik, Molekulare Systeme, Mathematische Physik und Computation in the Sciences. Hierfür wird ein hochmoderner Forschungsbau zwischen zwei vorhandenen Kasernengebäuden errichtet. Neben dem Neubau wird auch eines dieser angrenzenden Kasernengebäude umgebaut.

Zwischen den bestehenden Kasernengebäuden, vor- und rückseitig des Neubaus und der Freifläche östlich der bestehenden Kaserne werden die Freianlagen gestaltet.
Der Vorplatz wird als robuster, repräsentativer Bereich ausgebildet. Er ist in Wellen aus dunklen Kleinsteinpflasterzeilen kombiniert mit hellerem Kleinsteinpflaster gegliedert. Es entstehen Ruheinseln aus Pflanzbeeten und Sitzskulpturen. Der vorhandene Weidenbaum bleibt erhalten. Das anfallende Regenwasser wird in eine unterirdische Rigole entwässert.

Der Anlieferungshof wird mit hellem Betonstein und dunklen Linien aus Betonsteinen befestigt. Ein kleiner, grüner Pausenhof zwischen dem Lichthof UG und dem HU-IRIS Neubau erhält punktuelle Gehölzpflanzungen und Sitzelemente. Entlang des westlichen Kasernengebäudes werden Fahrradständer verortet und stirnseitig drei Behindertenstellplätze angelegt.

Der tiefer gelegene Lichthof wird als Kunsthof ausgebildet mit einem mittigen Kiesbereich und abstrahierter Pflanzung aus nachts beleuchteten Plexiglasstelen in Assoziation an Grashalme.

Die Randbereiche der Kasernenbauten nehmen einen Großteil der Baumpflanzungen auf. Das anfallende Dachwasser wird in durch kleine Mäuerchen gefasste Versickerungsmulden geführt.


Bilder


Neu zu gestaltende Freifläche entlang dem Groß-Berliner Damm, Juli 2014; Foto: Philipp Eder