Bauen  
 

Straßen und Brücken für Berlin

Neubau der Minna-Todenhagen-Brücke über die Spree im Zuge der Süd-Ost-Verbindung (SOV) - Das Vorhaben


Minna-Todenhagen-Brücke: Längsschnitt; Quelle: Entwurf durch Ingenieurbüro Grassl GmbH
Minna-Todenhagen-Brücke: Längsschnitt
Entwurf durch Ingenieurbüro Grassl GmbH

Verkehrliche und städtebauliche Situation

Im Zuge der perspektivischen Verkehrsplanungen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz ist in Treptow-Köpenick eine Süd-Ost-Verbindung (SOV) von der BAB A113 zur Rummelsburger Straße geplant. Der 1. Abschnitt der SOV, zwischen Rummelsburger Straße und Köpenicker Landstraße, schafft durch die neue Brücke mit den zugehörigen Stützwänden und Treppenanlagen parallel zu den Straßenrampen eine großräumige Verkehrsverlagerung im Süd-osten Berlins.

Mit dem Bau dieses Abschnittes kann die städtebauliche Zielstellung zur Entwicklung des Gesamt-bereiches Ober- und Niederschöneweide erheblich forciert werden und eine wesentliche Entlastung der derzeit vorhandenen Lärm- und Schadstoffsituation ermöglicht werden. Das städtebauliche Umfeld der Brücke ist derzeit sehr gemischt (Grünanlagen, Haldenkörper, Kleingartenanlagen, Gewerbe), es soll jedoch durch beabsichtigte Ansiedlungen (Gewerbe- und Entwicklungsgebiet östlich der Spree) künftig stärker städtisch geprägt sein. Die Brücke soll durch ein ruhiges und homogenes Erscheinungsbild der städtischen Lage gerecht werden.
Luftbild  mit Visualisierung der Spreebrücke
Luftbild mit der neuen Spreebrücke
Visualisierung durch Ingenieurbüro Grassl GmbH


Die Baumaßnahme wird vom Land Berlin im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" mit Landes- und Bundesmitteln gefördert.