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Peter-Joseph-Lenné-Prize of Berlin

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Results 2009


Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung; Foto: Koppatsch
Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung; Foto: Koppatsch

Preisverleihung

Am 01. Oktober 2009 verlieh die Senatorin für Stadtentwicklung, Frau Ingeborg Junge-Reyer die diesjährigen Peter-Joseph-Lenné-Preise des Landes Berlin. Die Preise wurden zum 42. Mal verliehen. Der Festakt fand in der Akademie der Künste, Berlin, im Beisein der Vizepräsidentin der Akademie, Frau Nele Hertling statt. Ebenfalls anwesend waren die Preisrichter des diesjährigen Verfahrens und Herr Peter Lenné, der zum 200. Geburtstag seines Vorfahren in Berlin weilte. Herr Prof. Manfred Eichel moderierte den Abend, die Festrede hielt Herr Dr. Burkhardt Spinnen, Mitglied des P.E.N.-Clubs Deutschland und für das musikalische Rahmenprogramm sorgte das Trio "Muzet Royal" der Hochschule Hanns Eisler.

Fast 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und 5 weiteren Ländern haben sich am Peter-Joseph-Lenné-Verfahren 2009 beteiligt. Dabei wurden 49 Arbeiten zur Garten- Landschaftsarchitektur und 10 Arbeiten zur Städtischen Grünordnungsplanung eingereicht.

Die Arbeiten wurden am 3. und 4. September 2009 bewertet. Dem Preisgericht gehörten an:
  • Hermann Josef Ehrenberg, Freier Landschaftsarchitekt BDLA, Kaiserslautern
  • Kamel Louafi, Freier Landschaftsarchitekt , BDA, Berlin
  • Bettina Franke, Freie Landschaftsarchitektin, Stadtilm, Lenné Preisträgerin 2006, 2008
  • Axel Klapka, Freier Landschaftsarchitekt BDLA, Berlin
  • Bettina Riese, Landschaftsplanerin, Grün Berlin GmbH
Den Vorsitz hatte der Berliner Landschaftsarchitekt und Architekt, Herr Kamel Louafi.


Peter-Joseph-Lenné-Preise

Im Bereich Landschaftsarchitektur (Platz der Luftbrücke) ging der Preis an Roman Häne und Silvio Spieler, Absolventen der Fachhochschule Rapperswil, Schweiz. Ihr Entwurf zeigt eine repräsentative Gestaltung des Platzes durch ein großzügig angelegtes florales Bild.

Im Bereich Städtische Grünordnungsplanung (Neugestaltung des Schlossgartens und des Karlstals der Stadt Trippstadt) wurde Johannes Rolfes, Kaiserslautern, ausgezeichnet. Der Schlossgarten wurde überzeugend neu geordnet und mit der unmittelbaren Umgebung, dem Karlstal und den überörtlichen, touristischen Wegebeziehungen verbunden.

Peter-Joseph-Lenné-Anerkennungen

Mit einer großen gestalterischen Geste öffnete Markus Kohlke den Platz der Luftbrücke zur Stadt hin und stellt die Funktion als Entreé in den Vordergrund. Herr Kohlke erhielt die Peter-Joseph-Lenné-Anerkennung für seine Arbeit im Bereich der Landschaftsarchitektur.

Die Preisträger mit der Senatorin für Stadtentwicklung; Foto: Koppatsch
Die Preisträger mit der Senatorin für Stadtentwicklung
Foto: Koppatsch

Mit der Lenné-Anerkennung für den Bereich Grünordnungsplanung wurde Herr Markus Kraft ausgezeichnet. Durch die eingesetzte moderne Zeichensprache erhielt der Schlossgarten Trippstadt eine neue Aufenthaltsqualität. Aufgrund der anspruchsvollen Pflanzenverwendung erhielt Herr Kraft auch die Karl-Foerster-Anerkennung der Karl-Foerster-Stiftung.

Frau Katrin Drünkler erhielt im Bereich Landschaftsarchitektur die Karl-Foerster-Anerkennung. Sie gestaltete den Platz der Luftbrücke konsequent neu und wertete ihn durch jahreszeitlich sich ändernde Pflanzenbilder auf.

Lobende Erwähnung

Der städtebauliche geprägte Entwurf für den Platz der Luftbrücke von Antonello Scopacasa wurde mit einer Lobenden Erwähnung ausgezeichnet.

Alle preisgekrönten Entwürfe wurden in einer Ausstellung in der Akademie der Künste am Pariser Platz vom 24. September bis zum 06. Oktober 2009 gezeigt. Die Entwürfe der weiteren Teilnehmer konnten in einer Videopräsentation besichtigt werden.


Fachsymposium "Grünes Leitbild Berlin"

Die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erarbeitet derzeit ein Leitbild "Grünes Berlin". Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie das Berliner Grün entsprechend vielfältiger gesellschaftlicher Nutzungsvorstellungen weiter entwickelt und als herausragendes Element Berliner Lebensqualität profiliert werden kann.

Ziel des Fachsymposiums war es, internationale Beispiele aus Mailand, Paris, Kopenhagen, Amsterdam und Essen zu diskutieren und ggf. strategische Ansätze für die Berliner Leitbildentwicklung abzuleiten.

Im Anschluss an die Preisverleihung fand in der Dachlounge ein Empfang statt.
 


Pläne der ausgezeichneten Arbeiten: Aufgaben A und B