Umwelt  

 

BLUME-Messnetz und Luftdaten

Jahresübersicht der Luftqualität 2012


Schwefeldioxid


Der als Verursacher von Wintersmog und Waldschäden bekannte Schadstoff Schwefeldioxid stammt überwiegend aus Kraftwerken, Kohleöfen und Industrieanlagen und entsteht bei der Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe wie Kohle oder Öl.

Die Schwefeldioxidimmissionen sind durch den Ersatz von Kohleöfen durch Gasheizung und Fernwärme, die Sanierung oder Stilllegung von Industrieanlagen, die Installation von Rauchgasentschwefelungsanlagen in Kraftwerken sowie schwefelfreiem Kraftstoff stark gesunken.

In Berlin liegen seit Jahren alle Werte weit unter dem zum Schutz der menschlichen Gesundheit festgelegten EU-Grenzwert von 125 µg/m³, der 3 mal pro Kalenderjahr überschritten werden darf. Auch der zum Schutz der Vegetation festgelegte kritische Konzentrationswert von 20 µg/m³ im Jahresmittel wird weit unterschritten. Im Jahr 2012 betrug das Jahresmittel 2 bis 3 µg/m³ und dritthöchste Tagesmittelwert erreichte 12 µg/m³.
Aufgrund der geringen Belastung wurde die Anzahl der Stationen seit Jahr 2007 auf zwei reduziert.
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Jahr 2012: Schwefeldioxidkonzentration SO2 [µg/m³] zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Vegetation