Verkehr  
 

Planfeststellungsverfahren

Anhörungsverfahren


Im Land Berlin wird das Anhörungsverfahren nach § 73 VwVfG i. V. m. § 1 Abs. 1 VwVfG Berlin durchgeführt. Der Vorhabenträger reicht die Planfeststellungsunterlagen (den Plan) für:
  • Straßenbauvorhaben bei der Anhörungsbehörde (SenStadtUm – GR B), bei
  • Bahnbauvorhaben nicht bundeseigener Eisenbahnen, Straßen- und Seilbahnen bei der Anhörungs- und Planfeststellungsbehörde (SenStadtUm VII E 3) sowie bei
  • bundeseigenen Eisenbahnen bei der Planfeststellungsbehörde des Eisenbahn-Bundesamts (EBA) ein

und beantragt die Durchführung des Anhörungsverfahrens.

Der eingereichte Plan besteht aus Zeichnungen, Erläuterungen, Gutachten und sonstigen Unterlagen, die das Vorhaben so umfangreich beschreiben, dass sich jeder darüber unterrichten kann, ob und inwieweit er durch das geplante Bauvorhaben in seinen Belangen berührt wird. Dies gilt insbesondere für die Betroffenheit des Eigentums, Belastungen durch Lärm und Luftschadstoffe sowie zu erwartende Umweltauswirkungen in Natur und Landschaft.

Die Anhörungsbehörde überprüft alle Unterlagen auf ihre Vollständigkeit und Auslegungsfähigkeit und wirkt, falls notwendig, auf eine Ergänzung oder Berichtigung hin. Sie veranlasst dann innerhalb eines Monats nach Zugang der vollständigen Planunterlagen

  1. die Beteiligung der Behörden sowie der sonstigen Träger öffentlicher Belange und
  2. die öffentliche Auslegung der Planunterlagen.

BAB A 113 kurz vor der Eröffnung (Mai 2008)
BAB A 113 kurz vor der Eröffnung (Mai 2008)