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Straßen- und Parkbäume: Reinickendorf

Die Lange Lärche im Tegeler Forst


Informationsschild
Informationsschild: Berlins höchster Baum; August 2000
 
Im Tegeler Forst befindet sich der höchste Baum Berlins, eine alte Europäische Lärche (Larix decidua) mit der beachtlichen Höhe von 43 m (August 2000). Bei einem Waldspaziergang auf dem Mühlenweg etwa 250 m westlich der Konradshöher Straße kommt man an diesem Baum vorbei.

Die Lärche wurde 1795 von Friedrich August von Burgsdorff (1747-1802) gepflanzt, der seit 1777 in Tegel Forstmann war und dieses Waldgebiet mit Buchen und Eichen auf ehemaligen Kiefernforsten begründete. Später übernahm er einen Lehrauftrag an der Forstakademie zu Berlin und unternahm viele Versuche mit fremdländischen Gehölzen. Von Burgsdorff war Nachfolger und Schüler von Johann Gottlieb Gleditsch (1714-1786), dem Begründer der Forstakademie. Nach ihm wurde die Gleditschie (Gleditsia triacanthos) benannt.


Blick in die Krone

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